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Greenhorn im Interview von drei Vereinen

Interview von drei verschiedenen Vereinen aus Dresden, welche auf die kleine weeCard setzen, um ihre Vereinskassen aufzubessern und ihren Unterstützern gleichzeitig einen Mehrwert von Cashback Möglichkeiten beim shoppen geben.


 

 

Netzwerken über den Tellerrand Teil 3

©Greenhorn
©Greenhorn

Die Ehre wird einem bereits beim Eingang zu Teil. Ein roter Teppich ebnet den Weg in das legendäre Domizil des Hotels Taschenbergpalais Kempinski Dresden und gibt dem Gast ein besonderes Gefühl von Aufmerksamkeit. Eine drehende Glastür geleitet die Gäste ins großzügig entfaltete Foyer des Hotels. Als erstes begegnet eine kunstvoll anmutende Miniaturvariation der Frauenkirche aus essbaren Pfefferkuchen und liebevoll gestalteten Details aus gläsernen weißen Zucker. Acht Schritte weiter breiten sich zur Linken und zur Rechten die Empfangstresen in massiver Pracht, umrahmt von royalen Blau der hinteren Wände. Ein freundlicher Mann mit einem schwarzen Zylinderhut und einer langen Kutscherjacke brachte einige Gepäckstücke durch die Glasdrehtür ins Foyer. Aus dem Fahrstuhl kam eine junge Frau in einer schmucken und korrekt passenden Pagenuniform gekleidet und nickte freundlich zu allen ihr begegneten Gästen. Ein blaues, auf Taille geschnittenes Jackett mit fünf Doppelleisten an Gold schimmernden Knöpfen und einer auffallenden Pagenkappe, welche durch einen schmalen Riemen um das Kinn geführt, als Kopfbedeckung gehalten wurde, verriet dem Besucher des Hotels den standesgemäßen Service dieser Luxus 5 Sterne Residenz. Eine sehr ehren-würdige Residenz, in der man wahrscheinlich jede Etikette des steifen Verhaltens einhalten sollte.

Aber Ist das wirklich so? Kann man eigentlich in diesem Hotel ausgelassen und gemütlich feiern? Ich gehe der Sache heute etwas näher auf den Grund. Die Frage die Daniela Meißner ihren Gästen im Nachgang gerne stellt ist; „Was würde Sie in Zukunft abhalten in unserem Hotel noch einmal eine Veranstaltung zu besuchen?“ Ihr verschmitztes Lächeln verriet mir bereits die Antwort. Es gibt keine Argumente, die einen weiteren Besuch hier in Mitten des Herzen Dresdens abhalten könnten.

Genau hier fand im August dieses Jahres zu einem lauwarmen Sommerabend im Innenhof die erste BNI19 Veranstaltung „Grill & Chill“ im festlichen Ambiente statt. Vielen Netzwerkern und Unternehmertypen ist diese lange Nacht noch in schönster Erinnerung.

Daniela Meißner, die Organisatorin der BNI19 Veranstaltungen begrüßte mich im Foyer und führte mich zur linken Seite, auf der die Fenster zum Innenhof zeigten. Die märchenhafte Weihnacht beginnt an diesem Ort Gestalt anzunehmen. Im Innenhof lädt eine vereiste Fläche zu einer verzauberten Eiskunstlauftour in Mitten der Hotelanlage ein. Zwischen der Eisfläche und der inneren historischen Hotelfassade schlängelt sich ein Gang, auf dem gemütliche Sitzecken, Tische und Stühle, ein Séparée und eine längliche Bar zum Verweilen einladen. An der Bar setzten wir uns und bestellten heiße Getränke zum Smalltalk. Dabei konnte man die vielen Menschen auf dem glitzernden Eis gleitend beobachten. In der Mitte ragte ein stolz beleuchteter Weihnachtsbaum in die Höhe und verlieh dem Bild seine eigene romantische Weihnachtsnote. Ich fragte mich noch, wie wohl dieser Baum überhaupt in diesen Innenhof gelangte. Im Sommer war er noch nicht da. Aber das ist sicher eine andere spannende Geschichte.

Daniela erzählte mir von BNI. Sie lebt dieses Netzwerk und erläuterte mir ganz exakt und doch leidenschaftlich, wie sie ihrem Chapter immer wieder klare und zugleich hohe Zielsetzungen stellt. Man sieht es ihr gar nicht an. Sie ist eine zierliche und zugleich sehr freundliche Person. Aber die Bestimmtheit ihrer Kommunikation lässt schon erahnen, dass sie ihre gesteckten Ziele fest im Fokus hält und es keine Zweifel gibt, dass sie diese nicht erreichen würde. Am meisten freut sie sich über gleichwertige Wettbewerber, die gerne eine Challenge annehmen. Aber auch das ist eine andere spannende Geschichte…

Sie ist die Hauptorganisatorin der BNI19 Veranstaltung in diesem wunderbaren Ambiente. Das Besondere zu organisieren ist Ihre Spezialität. Auch hier hat sie sich Ziele gesteckt. Sie hat bereits erfolgreich Vorurteile ausgeräumt, dass der legendäre Namen des Hotels Taschenbergpalais Kempinski nur mit steifer Etikette und „Benimm Dich Regeln“ bei Feierlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Wer hat schon eine Eisfläche mitten im Hotel? Das Ambiente ist romantisch ungezwungen und lädt förmlich zum geselligen und aktiven Spaß ein. Und genauso schwärmte mir Daniela über die kommende BNI19 Veranstaltung vor. Sie erklärte mir die gesamte Organisation und Planung des 14. Januars 2016, als ob diese gerade eben stattfindet. Neben den Netzwerken der Unternehmer wird der Spaß- Faktor im Vordergrund stehen. Danielas Motto lautet am 14. Januar „Netzwerken mit Spaß auf Eis“. Spätestens dann wird der letzte Staub in den Köpfen der Zweifler beseitigt sein, die immer noch dem Vorurteil verfallen, das Hotel Taschenbergpalais Kempinski wäre etwas zu „altbacken“ für solche Veranstaltungen.

Netzwerken über den Tellerrand, dieser Slogan beschreibt diese Veranstaltung am treffendsten. Daniela Meissner ist Mitglieder-Koordinatorin des Chapters „August des Starken“ in Dresden. Ein Chapter, welches sich bereits einen Namen weit über die Grenzen Sachsens erarbeitet hat und als erstes Chapter in den neuen Bundesländern den Titel „bestes deutsches Chapter“ holte. Und nun greift diese BNI Unternehmergemeinschaft mit derzeit 44 Mitgliedern zu neuen Zielen. Die Marke der 50 Mitglieder steht nun stark im Visier. Das positive Image dieses Chapters zieht andere große Netzwerker und Netzwerkerinnen aus anderen Regionen förmlich wie ein Magnet zu solchen Veranstaltungen an. Spätestens zu einer BNI Netzwerkveranstaltung, wie diese wieder am 14. Januar 2016 stattfindet, profitieren die Mitglieder des Chapters „August der Starke“ ganz besonders und werden für ihren stetigen Fleiß durch die weit anreisenden Gäste aus anderen Chaptern anerkennend belohnt. So eine Veranstaltung wirkt imagestärkend nachhaltig und bietet so einigen Unternehmern weitere Chancen ihre Geschäftsfelder auch weit über den regionalen Tellerrand zu vernetzen. Es gibt bereits Gewinner aus der letzten BNI19 Veranstaltung, die hier stattgefunden hat. Darüber möchte ich jedoch im nächsten Teil der Reihe „Netzwerken über den Tellerrand“ berichten.

Ihr dürft also weiterhin gespannt sein, wenn ich über Unternehmerpersönlichkeiten berichte, welche solche Veranstaltungen zu ihrem Erfolg optimal einsetzen und Kontakte aus der Ferne zu ihren Geschäftspartnern durch Empfehlungen gewonnen haben.

Wer also dieses Highlight im Herzen der Elb-Florenz erleben möchte, kann noch eine Teilnahme buchen. Meldungen noch bis 14.Dezember 2015 an y.winkler@bni-so.de (BNI Büro Dresden) oder direkt bei Daniela Meißner: daniela.meissner@kempinski.com 

Bis bald,

Euer © Greenhorn


 

 

Kunden von si4me im Fokus

Roman „Weiß“ - wie man mit Kunden umgeht

Roman Weiß eröffnete seine Veranstaltung die Weinverkostung mit dem Motto „Spaß im Glas“ mit einem kleinen Sektempfang. Die Location war interessant gewählt. Ein gemütlich und zugleich zweckmäßig eingerichtete Apartment-Residenz in der Innenstadt von Chemnitz bot das richtige Ambiente für die Mischung einer einladenden Weinrunde zum Probieren des edlen Tropfens und zugleich einer aufschlussreichen Präsentationsveranstaltung rund um den edlen Tropfen. Der U-förmig mit Weinblättern und hochpolierten Weingläsern liebevoll dekorierte Tisch gab dem Raum eine gastronomisch einladende Note. Am Rande des Raumes, gleich neben dem Eingang, tafelte Roman seinen geladenen Gästen einen zum Wein passenden Snack aus Schinken, Brot, Weintrauben, Käse und Physalis-Früchten.Nachdem alle Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, leitete Roman seine gut inszenierte Veranstaltung mit einem Ausflug in die Weingeschichte Deutschlands und erzählte uns Wissenswertes über die heimischen Weingebiete und deren köstlichen Produkte. Eine Auswahl von drei erlesenen Weiß- und Rotweinen durften wir nach Anleitung der Professionalität im Prüfen des Genussfaktors, der Farbe und des Spüren des Alkoholgehaltes, des Säuregeschmacks und der Süße, des Geruches und natürlich des berühmten Abgangs am Zungenbein testen und fachmännisch beurteilen. Im Moment des Schwingens der Gläser und gegen das Licht halten, habe ich noch nie so viele ernste mit professionellem Blick versehende Gesichter von Weingenießern gesehen. Erst nachdem der Abgang mehrfach geprobt und beurteilt wurde, erhellten sich die prüfenden Mimiken der probierenden Gäste zu heiteren Gelächtern. Zwischen den verschiedenen Weinen wurde natürlich auch neutralisiert - mit Wasser natürlich.

Roman hat seine Präsentation sehr interessant und sympathisch vermittelt. Die Runde war lustig und locker im Umgang miteinander. Wir haben die Möglichkeit genutzt und bei jedem Wein das Protokoll als Verkostungsleitfaden ausgefüllt. Dadurch genoss man die Weinproben noch bewusster, um die Fragen der Bewertung möglichst genau zu treffen. Das Protokoll verlieh der Veranstaltung einen gewissen ernst. Zumindest fühlte sich der eine oder andere Teilnehmer bzw. Teilnehmerin ähnlich einer Test- Jury, welches dem einzelnen Produkt in Qualität und Güte ein wichtiges Prädikat verleihen müssten. Am Ende diente es nur zur eigenen Feststellung für das Prädikat „schmeckt“ oder „lecker“. Bei Prädikat „lecker“ wurde diese Köstlichkeit promt nach Hause bestellt.

Genau diese Dienstleistung übernimmt Roman Weiß persönlich. Er beliefert seine Kunden noch selbst und pflegt somit den nahen Kontakt zu seinen Kunden. Bei ihm gibt es keine Mindestabnahmen und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar kundenfreundlich.

Das ist Roman Weiß. Ein sympathischer Weinhändler mit innovativen Ideen und immer einem Lächeln auf den Lippen. Seine ruhige Art und geduldige Beratungskompetenz macht ihn unverwechselbar in dieser Branche.

Ich bin froh ihn als Weinberater und meinen Weinlieferanten zu kennen. Aber auch als si4me-Team sind wir sehr stolz einen solchen si4me-Kunden in diesem Unternehmensnetzwerk zu haben. Er nutzt unsere Software für verschiedene Zwecke. Die hohe Flexibilität der si4me Software in der Kunden und Datenverwaltung unterstützt ihn in seiner Geschäftstätigkeit sowie auch privat.

Roman "weiß" wie man Kunden betreut. Mit si4me sind auch Sie immer kundennah dabei.

©Greenhorn


 

 

Augenoptik Bernsdorf im Fokus

Wie ich es geschafft habe, ohne klaren Durchblick bis zum Optikergeschäft von Jana Bäßler zu kommen, war mir bis zum Beratungszeitpunkt etwas rätselhaft. Jana hat mich dann aber aufgeklärt: Trotz meiner verschlechterten Sehkraft, (die genauen Daten von Plus und Minus verschweige ich mal an dieser Stelle) sind meine Augen noch in der Lage sich gegenseitig auszuhelfen und kompensieren quasi in Nachbarschaftshilfe das Ungesehene. Mein Hirn regelt dann den Rest, so dass ich mit meiner Denkerstirn dann doch nicht gegen Laternen pralle. Wobei ich während der netten Beratung durchaus gestand, dass ich mehr hinter dem Lenkrad unterwegs bin und somit sowieso vor herumlauernden Laternen geschützt bin. Auch hier stoppe ich mal die Reaktion des Beratungsgespräches.Eine Brille muss her! Seit mehreren Jahrzehnten wandle ich nun halb blind durch meine Greenhorn-Welt und habe es nicht einmal mitbekommen.

Jana Bäßler ist Mitglied im Chapter „Karl Schmidt Rottluff“ in Chemnitz. Während eines Besuches in diesem Chapters durfte ich einen 10 Minuten Vortrag über die Verwaltungssoftware „ChapterManager“ aus der kreativen Softwareschmiede „schlaue.info“ halten. Während der Präsentation der genialen Software, die den Chaptern von BNI in der effizienteren Gäste und Mitgliederverwaltung einen großen Nutzen erbringt, vermutete ich anfangs, dass der Beamer keine Schärfe mehr hervorbringt und mir deshalb das Vorführen erschwerte. Das war der auslösende Moment, dass ich während diesem Chapter-Besuch eine „interne“ Empfehlung in eigener Sache an die Optikerin Jana Bäßler aussprach.

Nun war es soweit. Jana hat meine Sehstärke vermessen. Oder sollte man „Sehschwäche“ besser sagen? Egal. Zumindest durfte ich aus einer Zahlen Fibel lesen, welche an der Wand des Beratungs- bzw. „Behandlungszimmers“ hing. Ich saß in einem schönen Chefsessel und stierte durch verschiedene Gläser. Dabei wurde immer ein Auge abgedeckt. Das war bei mir besonders wichtig, damit sie nicht untereinander „aushelfen“ konnten, wie sie es zu pflegen wussten. Das war dann auch die Stunde der Wahrheit: fast blind? … nein, nicht ganz… also es geht. Ich darf auch weiterhin ohne gelbe Binde und schwarze Pünktchen mich draußen bewegen. Nur auf die Nase kommt jetzt ein schickes Gestell. Jana hat bereits etwas vorbereitet. Fast eine halbe Stunde probierte ich die verschiedensten Modelle aus. Von Eckig, Oval bis Rund war fast alles dabei. Die Vorauswahl traf Jana tatsächlich nach meinen Geschmack.

Ich habe mich nun entschieden und eine schicke Brille im Greenhorn-Stil genommen. Im halb neuen Gesichts-Outfit habe ich noch das obligatorische Selfi eingefangen. Halb neu deswegen, weil die Gläser noch fehlen. Und diese sind dann die Überraschung. Nur noch zwei Wochen bis zur Klarsicht. Bis dahin meidet mich am besten im Gegenverkehr.

An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an Jana Bäßler mit ihrem Geschäft „Augenoptik Bernsdorf“ übermitteln. Freundlich, kompetent und sehr empathisch.Immer eine Empfehlung wert.

© Greenhorn


 

 

Eine Messe zum Anfassen.

Die „Weitsicht Dresden“ fand nun schon das fünfte Mal in dieser Form statt. Über zwei Etagen und vor allem im Bereich der V.I.P. Lounge des Dresdner Dynamo Stadions positionierten sich viele Aussteller, Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Region und Umgebung, um ihre Produkte, Dienstleistungen und interessante Innovationen vorzustellen.

Wir, das Team der schlaue.info nahmen in der oberen Etage, im Bereich der Gründerlounge teil. Im Fokus stellten wir unser neues Verwaltungssystem „si4me“ vor. Wir waren überrascht, wie viele Besucher, aber auch Aussteller selbst sich für unsere flexible und vielseitig anwendbare Verwaltungslösung interessierten.

Anfänglich wollten wir mit „si4me“ nur eine Lösung für viele Herausforderungen von kleineren Unternehmen erstellen. Wir stellten nämlich immer mehr fest, dass eine Auftragsprogrammierung zwar die beste Lösung für eine effiziente Verwaltungssoftware darstellt, aber eine individuelle Programmierung für viele Unternehmen finanziell unerschwinglich ist. Selbst mit Fördermittel stellt es eine große Barriere dar, sich für eine individuelle Programmierung zu entscheiden. Eine Software von der „Stange“ ist zwar in vielen Fällen preisgünstiger, zwingt jedoch den Unternehmer viel zu oft zu Kompromissen, die nicht wirklich eine Effizienz in den alltäglichen Arbeitsprozessen darstellt.

Unsere Antwort ist das Produkt: „si4me“.

Mit si4me sprengen wir den Markt und vereinen die Möglichkeit einer massenfähigen Verwaltungssoftware mit einem Preis, wie von der „Stange“ und bieten trotzdem die Individualität vieler Anforderungen von verschiedenen Branchen und Unternehmer. Diese Flexibilität und Branchen Ungebundenheit zog viele Interessenten zu unserem Stand. Somit konnten Besucher auf der Messe selbst erleben, wie man mit wenig Aufwand seine individuellen Bedürfnisse hinsichtlich einer Verwaltung seiner Arbeitsprozesse übersichtlich, einfach und freundlich im Layout verwirklichen kann. Weitere Besonderheiten sind auch die Möglichkeit, dass so viele verschiedene Themen auf einem Account positioniert werden können. Egal was man im Unternehmen managen muss: Kundenbetreuung, Projektverwaltung, Termine, Produkte oder Gegenstände. Fas alles lässt sich verwirklichen.

Ein Unternehmer begeisterte sich an der Möglichkeit der Vernetzung mit anderen si4me – Nutzern. Mit si4me besteht die Möglichkeit mehrere verschiedene Themengruppen bzw. Teams zu eröffnen und völlig Datenisoliert vom eigenen Account, trotzdem eine Gemeinschaft von Teamverwaltungen aufzubauen. Er sagte wörtlich: „… seid ihr euch eigentlich im Klaren, dass ihr ein einmaliges neues Unternehmernetzwerk geschaffen habt? Ein vielseitig nützliches Unternehmernetzwerk…“

Genau das ist der Punkt, weshalb uns die Weitsicht Dresden so viel Positives gebracht hat. Unser Produkt wird von jedem Interessenten aus einer anderen Sichtweise betrachtet. Je nachdem, welche Herausforderung er selbst mitbringt und in welcher Funktionalität er den Nutzen sieht.

Für uns, als si4me Team vom Unternehmen schlaue.info UG war der Lernprozess enorm, weitere Einsatzmöglichkeiten von nur diesem einen Produkt herauszufinden. In dem Fall lernen wir von unseren Nutzern, sammeln diese Erfahrungen und wenden diese wiederum in der Beratung bei neuen Interessenten an.

In diesem Sinne hat sich die Messe Weitsicht Dresden für uns im doppelten Sinne gelohnt.

Das si-Team


 

 

Greenhorn`s Talk mit Jens Fiedler

„Trinkst Du einen Kaffee mit?“ fragte mich Jens als Gastgeber.

Im Raum schweben Vergangenheit und Erinnerungen als Gegenwart mit. Jens Fiedler sein prägendster Lebensabschnitt ist in verschiedenen Details und Formen im neuen Dresdner BNI Büro als greifbare Legende präsent. Wie wird es damals gewesen sein? So dachte ich mir, als ich das Buch „Silberkondor über Feuerland“ liebevoll aufgebahrt auf einem Tisch stehen sah. Ich habe schon davon gehört und gelesen, vom legendären Gunther Plüschow. Einem Pionier der damaligen Zeit und großen Abenteurer, ein verwegener Kampfflieger im ersten Weltkrieg und deutscher Patriot. Er war ein Bestseller Autor und Filmemacher, als Dauerweltrekordhalter im Motorradrennen auf die AVUS ging er ebenfalls in die Geschichte ein. Aber auch als Reisender und Forscher des letzten Jahrhunderts der letzten unerforschten Gebiete Südamerikas ging dieser unvergessene deutsche Flieger und Kapitänleutnant AD in die Geschichtsbücher ein. Bis in die heutige Zeit verehren ihn deutschstämmige Südargentinier mit einem Denkmal, wo er 1931 bei einem Flugzeugabsturz mit seiner Heinkel-Maschine ums Leben kam. Der rote Faden den Jens mit Plüschow verbindet, reicht zurück bis in das Jahr 1927, als Plüschow mit einem Schiff nach Südamerika aufbrach, um dort die unbekannten Gewässer der Magellanstraße zu erkunden. Diesen Expeditionskutter namens „Feuerland“ hinterließ Plüschow letztendlich in Chile.

Und heute stehe ich im Seminarraum des BNI Büros in Dresden, schaue zum Fensterbrett, auf welchem beinahe zufällig historische Stücke von diesem geschichtsträchtigen Segelschiff „Feuerland“ liegen. Ein Stück Blanke und ein Ratschblock vom Auslegerkran.Das Schicksal mit Plüschows Schiff prägte Jens sein Leben wegweisend. Die meisten BNI Mitglieder kennen die einschneidende Geschichte von der abenteuerlichen Rückholaktion im Jahre 2006, als Jens dem Ruf vom Kapitän Bernd Buchner, der Ehemann seiner Schwester folgte und sich als auf Abenteuer ausgerichtetes Crew-Mitglied mit auf die Reise zu den Falklandinseln begab. Die Vergangenheit hat er als abgeschlossenes Kapitel hinter sich gelassen und folgte nur seinem Drang nach neuen Ufern. Die Vorstellung damals, dass er dort, wo er als erfolgreicher Verkäufer seiner täglichen Arbeit nachging, eines Tages mit seinen Kollegen als ergraute Eminenz in Rente gehen würde, hat ihn wohl energiegeladen aufbrechen lassen. Heute teilen wir bei jedem BNI Event unseren Zuhörern und Geschäftspartnern konkret mit, nach was oder wem wir suchen. Das setzt aber eine Vision, ein klares Ziel voraus. Ob Jens schon damals diese Frage hätte beantworten können? Die Geschichte des damaligen Aufbruchs, welche Jens des Öfteren zu Gründungsveranstaltungen von neuen Chaptern so passend erzählt, zeugt mehr vom Verständnis, dass der Weg das eigentliche Ziel war. Das Schiff war der alternative Weg, für den sich Jens damals entschieden hat.

Jens stand vorn im Bug, als nachts alles dunkel war und er so manche Stunde im Sturm dachte, dass sie untergehen werden. Jens berichtete mir live von den turbulenten Erlebnissen, als ob es gestern war.„Als wir von den Falklandinseln los segeln wollten, war es schon spät in der Zeit. Es war schon Anfang Mai und wir hatten die ganze Zeit Windstärke neun. Als sich dann doch noch ein Fenster öffnete mit Windstärke sieben, sind wir los. Wir wollten Richtung Südamerika zum Festland rüber segeln. Aber der Wind kam vom Festland und wir konnten nicht in diese Richtung segeln. Wir hatten nur schlappe sechs bis acht Knoten Fahrt. Die ziehende Strömung und der starke Wind hat unser Schiff gewaltig durchgerüttelt und wir schafften es nicht in Richtung Festland zu steuern, sondern mussten gezwungener Maßen parallel zur Festlandküste bleiben. Der Wind drückte permanent von der Seite und hat unseren Kutter zermürbend durchgeschaukelt. Nachdem wir es nicht geschafft haben uns dem Festland zu nähern, liefen wir Gefahr, dass sich an diesem Landstrich Südamerikas eine weite Bucht öffnete und wir dann erst nach Tagen die Chance hätten, wieder auf Festland zu treffen.“ Jens nahm den letzten Schluck Kaffee aus der Tasse, die er mit zwei Händen hielt und schüttelte langsam den Kopf. „Nun kam es noch dramatischer. Ich hatte mein Iridium-Handy, also mein Welttelefon auf dem Flughafen zuvor mit meinem Gepäck verloren und somit hatten wir nur noch zwei Funkgeräte an Bord. Diese funktionierten aber nur in Küstennähe. Das war ein Zeitpunkt als uns bewusst wurde, dass wir so ziemlich auf uns alleine gestellt waren.“ Jens schaute ganz bedächtig, als ob er noch in der engen Kajüte sitzen würde. „Und ich erinnere mich,“ erzählte er mir eindringlich, „es war der zweite oder dritte Tag, als ich mit dem Kapitän gemeinsam Nachtwache hielt und er mir die Navigationsgeräte erklärte. Da war so ein Knopf: „MOB“ hieß er, oder so ähnlich. Und ich fragte, was ist denn das für ein Knopf? Über den haben wir noch gar nicht gesprochen. Das ist der >Mann über Bord Knopf<! Damit leitet man das Mann-über-Bord Manöver ein. Also wenn du das Schiff steuerst und du merkst, dass ein Crewmitglied über Bord gegangen ist, dann drückst du sofort diesen Knopf. Dann merkt sich das Navi genau die Position. Gleichzeitig wird sofort hart Ruder gelegt und alle Schoten bleiben auch belegt, das Vorsegel hat back zu stehen. In der Wende werden so schnell wie möglich eine Markierungsboje und zusätzlich auch sonstige schwimmfähige Gegenstände (Fender, Kapokkissen) ins Wasser geworfen, um den Unfallort großflächig zu kennzeichnen. Da wir aber so hohe Wellen haben, gibst du sofort ein Signal ab; siebenmal kurz einmal lang, das heißt >Mann über Bord< und dann kommen alle Mann an Deck und helfen. Nachdem du das Schiff von der Stelle mit dem Heck weggedreht hast, damit du den Mann nicht mit der Schiffsschraube verletzt, fährst du volle Fahrt weg, drehst noch mal 90 Grad und fährst zurück zu der Stelle, um zu suchen. Naja… allerdings, dann ist natürlich der Mann von der Strömung getrieben nicht mehr am erwarteten Ort. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten den Mann wieder zu finden. Entweder wir lassen nachts die Scheinwerfer aus und hören, wie er ruft oder wir machen den Generator an und suchen mit Scheinwerferlicht. Aber dann hören wir nicht, wo wir eventuell hin leuchten sollen. Das Wasser hier hat höchstens 5 Grad Celsius. Das heißt, für den der rausfällt, ist die Reise an der Stelle leider zu Ende…“ dann machte Jens eine kurze Pause, schaute mich tiefgründig an und sprach zu mir, als ob ich der Kapitän wäre: „Das ist jetzt aber nicht dein ernst!“ dann winkte er ab und nickte. „Doch, das ist so. … Na aber wir sind doch fünf Freiwillige, die mit dir mitfahren. Meinst du nicht, dass es Sinn gemacht hätte, wenn das uns mal vorher jemand erklärt hätte?“

Dieses Abenteuer ist bekanntlich noch gut ausgegangen. Jens ist wohlbehalten in Deutschland angekommen mit dem Wissen, dass er nie wieder in einem Autohaus als Verkäufer arbeiten würde. Heute sitzt er mir gegenüber und hat seine Bestimmung als Executive Director, im Aufbau der BNI Region Südost gefunden. Ich bin zu ihm gekommen, um ein klassisches 1-2-1 Gespräch auf Greenhorn-Art zu führen. Natürlich habe ich auch dieses Mal mein si4me-Tool als Leitfaden genutzt, um Jens die Vorteile unserer neuen Software-Entwicklung zu präsentieren. Ganz besonders fiel mir auf, was für ein guter und aufmerksamer Zuhörer Jens dabei war. Egal worüber wir sprachen, immer wenn ich das Wort ergriff, folgte er wissbegierig all meinen Ausführungen. Er wartete förmlich auf den Moment, das ich ihm mitteilte, was ich für konkrete Kontakte suche. Sein Stift lag nervös in seinen Händen und wollte seinen Notizblock mit meinen Gesuchen füllen. Das laute sinnliche Rattern waren die Gedankengänge, die ich förmlich spürte, bei jedem Wort, welches ich ihm gegenüber sagte. Er griff gedanklich sämtliche Netzwerke, Persönlichkeiten und Ideen ab, die er mit meinen neuen Informationen in Verbindung bringen konnte. Es ließ ihm so lange keine Ruhe, bis er mir noch während meinem 1-2-1 Part eine Empfehlung aussprechen konnte. Euphorisch ins Schwarze zu treffen, zückte er eine fremde Visitenkarte, die er selbst vor kurzem von einem Gesprächspartner erhielt und überreichte mir diese als Empfehlung. Er konnte mir genau berichten, was dieses empfohlene Unternehmen im geschäftlichen Wirken realisiert. Er gab mir Tipps, wie ich eine Win-Win Situation mit dieser Firma generieren könnte.

So funktioniert BNI. Jens lebt es allen vor. Jens ist BNI. Es vergeht keine Minute, in welcher er nicht irgend eine Verbindung von Gegenständen, Erscheinungen oder Gesagtem um sich herum mit BNI Mitgliedern, BNI Empfehlungen oder BNI Nutzen im alltäglichen Leben reflektierend und fokussiert in Szene bringt.„Im Kreise von BNI bewegen wir uns unter gleichgesinnten Unternehmertypen. Wir treffen uns bewusst, um unsere Dienstleistungen, unsere Produkte und unsere Bedürfnisse genauer kennen zu lernen, mit dem Ziel, anderen etwas Gutes zu tun und Geschäftsempfehlungen auszutauschen. Gemäß dem Motto: Wer gibt, gewinnt! Aber was ist eigentlich mit Jens Fiedler?“ so stellte ich die Frage, „Welche Empfehlung kann man eigentlich dem Chef einer Empfehlungsorganisation selbst aussprechen, wenn doch das Geschäft die Empfehlung selbst ist?“Ich konnte mit meiner Frage Jens nicht aus dem Konzept bringen. Er schaute mich lächelnd an, als ob er gleich erwidern würde >Und ich dachte schon, du fragst das nie<. Stattdessen antwortete Jens: „Das ist total einfach. Da saß ich hier genau auf demselben Stuhl , bei einem Empfehlungsseminar, als wir über das Selbe Thema nachgedacht haben. Die gleiche Frage wurde gestellt. Für mich ist eine tolle Empfehlung, wenn jemand bei BNI mitmachen will. Denn das ist ja mein Geschäft.“ Ich erwiderte, „Das ist mir schon klar. Aber Leute, die bei BNI mitmachen, bringen wir Mitglieder in unsere Runde. Das ist ja unsere Bereicherung. Niemand kommt auf die Idee, zu dir zu kommen und einen Empfehlungszettel abzugeben, mit dem Hinweis, dass man jemanden kennt, der eventuell bei BNI mit machen möchte. Wir laden selbst Gäste ein, welche den Nutzen unserer Runde erkennen und sich dann in unsere Runde bewerben.“„Da hast du nicht ganz Unrecht.“ antwortete Jens „Das wäre nicht meine Wunschempfehlung. Meine Wunschempfehlung sind Unternehmer, die in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde sehr gut vernetzt sind und zu mir die Äußerung machen: Jens, ich hätte Lust so eine Gruppe selber aufzubauen. Kannst du mir helfen das zu machen? Sozusagen, die Walter Stubers dieser Welt. Das sind richtig gute Empfehlungen für mich!“ Ich konnte nur verständnisvoll nicken. Völlig logisch. „So hat mir z.B. Ingo Hartmann die Christiane Nötzel gebracht, Jan Kunath hat mir den Oliver Kleemeier und Steffen Walther gebracht und der Walter Stuber ist von selbst auf mich zugekommen und wollte Hilfe beim Aufbau einer eigenen Gruppe in Döbeln. Und nun suche ich dringend einen Unternehmer, der in Cottbus, eine Stadt mit über 100 Tausend Einwohnern eine BNI Gruppe aufbauen will.“Nachdem mir Jens noch die Aufteilung der BNI Regionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich erläutert hatte, kamen wir auch schon zum Ende unseres 1-2-1 Gespräches.

Die „Feuerland“ liegt in Hamburg und wird rekonstruiert. Jens behält das Schiff permanent im Gespräch, in Gedanken und somit im Auge. Er sucht noch Sponsoren, um sein Projekt „Feuerland“ zu verwirklichen. 2020 soll das legendäre Schiff wieder auslaufen und in Richtung Südamerika in See stechen. Eine ausgewählte Crew wird mit Jens auf dem Weg entlang den Küsten in verschiedenen Häfen anlegen und in den hiesigen Chaptern organisierte, wohltätige BNI 19 Veranstaltungen besuchen. So wird sich eines Tages dieser Kreis erfüllend schließen.

Es ist mir eine große Ehre ein Selfi zu schießen. Danke Jens für das Gespräch.

© Greenhorn


 

 

Im Fokus: JensDörge von SwissLife Select

Rastlos und ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen, im Geschäft, im privaten Leben oder den innigsten Gedanken von neuen Ufern, die einem keine Ruhe lassen, bis man diese in irgend einer Weise berührt hat und doch immer wieder feststellt, dass die vorhandenen und bestehenden Aufgaben ebenso spannend und voller Erfüllung den zu stillenden Hunger auf das unbekannte fremde Glück sättigen kann. Ungefähr diese Aussage haben Jens Dörge und ich als Gemeinsamkeiten während unserem fast über zweistündigen 1-2-1 Interviews bereits zu Beginn festgestellt. Die Suche nach dem erfüllenden Platz im Leben beginnt kurz nach der Purportät und scheint bei manchen kein Ende zu finden. Erst die gefesselte Verantwortung für andere liebgewonnenen oder mit neuen Leben beschenkten kleinen Menschen birgt die Chance in sich, den wahren Hafen für diese Spezies von ständig reisenden Geschäftsleuten, als endgültigen Ruhepunkt zu fixieren. Plötzlich ersetzt das unbeschreibliche Gefühl des gebraucht Werdens und dem viel beschriebenen und doch nie vollends definierten Glück, der Liebe, das rasante und turbulente Spiel des Auf und Ab, dem Hoch und Runter, dem Gewinn - und Verlierer-Kitzel im täglichen Roulette der Einbahnstraße des Geschäfts. Erst nachdem es den dritten Platz der Wichtigkeit eingenommen hat, ist das unbekannte fremde Glück scheinbar zum nächsten Reisenden als begleitende Last eifersüchtig entflogen. Alles scheint auf einmal einfacher zu sein und voller tatkräftiger Energie. Die Zufriedenheit und Ausgeglichenheit entfaltet sichtbare Glaubhaftigkeit und Überzeugungskraft im täglichen Dialog mit seinen Kunden. Und dieser Kunde spürt durch das sichere Auftreten die Fachkompetenz und fühlt sich gleichermaßen angesteckt, ein Stück dieser Sicherheit mit sich nehmen zu wollen. Finanzprodukte beanspruchen naturgemäß eine hohe Portion Vertrauen. Vertrauen ist so scheu wie ein Reh. Wer auf diesem Gebiet keine klaren Kenntnisse besitzt, verliert permanent seine schwer erworbenen Kunden.

Aufrecht stehend, halb zum Fenster geneigt, sprach Jens mit dem Smartphone am rechten Ohr geschäftig mit einem Kunden, als ich die Räumlichkeiten der Swiss Life Select auf der Leipziger Straße in Zwickau im ersten Obergeschoss betrat. Es war bereits nach 17:00 Uhr als wir uns zum Gespräch verabredetet hatten und sein dunkler Anzug lag immer noch perfekt geschnitten in der ursprünglichen und vorgeschriebenen Form. Der helltürkiese Binder verlieh ihm eine akkurate Note und wirkte auflockernd sympathisch auf den koketten Gesamteindruck seiner Person. Geschäftsmann eben. Man muss nicht lange nachdenken womit Jens täglich zu tun hat. Er erfüllt auf seine Weise das Klischee eines vertrauenswürdigen Finanzexperten. Stolz präsentierte er mir sein Unternehmen und die modern eingerichteten Büroräume. In einem funktionell eingerichteten Raum arbeitet auch seine Ehefrau. Sie ist das Herz des Unternehmens, welche dafür Sorge trägt, dass zur richtigen Zeit sämtliche Geschäfte in der richtigen Bahn verbleiben. Gleich gegenüber positionierte Jens sein aufgeräumtes Reich, als ob er den Puls des Herzens greifbar in seiner Nähe spüren will. Nur ein schmaler Gang trennt das Ehepaar visuell symbolisch in diesem Geschäftsleben.Nun auch ich wollte in der Professionalität des Auftretens mithalten und öffnete bedächtig mit einem Greenhorn-Blick meinen Laptop, nachdem wir im Konferenzraum am Beratungstisch fast nebeneinander Platz genommen hatten. Jens schaute bereits neugierig, was sich auf meinem Monitor aufbaute. Natürlich nutzte ich das "si4me", um das 1-2-1 BNI Gespräch effektiv festzuhalten. "Früher habe ich die Vordrucke von BNI genutzt, um die Gesprächsinhalte zu notieren." erklärte ich Jens. "Das Problem ist nur leider, dass die wichtigsten Notizen in irgendeiner Mappe oder Akten-Dully verschwinden und man eigentlich nicht wirklich nachhaltig davon profitiert. Also habe ich eine entsprechende Maske im si4me für die Vieraugengespräche erstellt. Es dient zum einen als Leitfaden, genauso, wie die BNI Vordrucke, nur mit dem Mehrwert, dass ich alle Notizen der Gespräche elektronisch und mobil abrufen kann. Durch eine Keyword-Suche bin ich sogar in der Lage, Empfehlungen auszusprechen."Bevor wir zu den Fakten kamen, tauschten wir uns über die Vergangenheit aus. Es war interessant und spannend zugleich, welchen Weg Jens zurückgelegt hat, um seine heutige Erfüllung in der Finanz- und Versicherungsbranche zu finden.

Der in Bad Liebenstein 1967 geborene Thüringer fing zeitig an sich zu orientieren. Nach der 10. Klasse war Jens für das Gymnasium etwas zu bequem. Wie es damals so war, lernte die eine Hälfte der Freunde Werkzeugmacher und die andere Hälfte haben sich für den Beruf des Maschinenschlossers entschieden. Zu der zweiten Hälfte zählte auch Jens. Wie die meisten Jungs zu dieser Zeit, kam er auch zur Armee, die damals noch NVA genannt wurde. Mit etwas Glück kam er zu den letzten rückwärtigen Diensten nach Potsdam. Dort, so erzählte mir Jens, hat er eine schöne Zeit genossen. Es hatte ihm an nichts gefehlt. Dort hielt er es von 1987 bis 1989 auf angenehme Art und Weise aus. Kurz darauf hat Jens wieder in seinem Beruf drei Schichten gefahren, was gar nicht seine Erfüllung war, so dass er sich für ein „Pressluft-Abi“ in Plauen entschied. Die Wendezeit 1989 hat er hautnah und intensiv miterlebt. So hat Jens am Tag der Grenzöffnung seine erste Bank eröffnet. Jens Dörge war der erste „Geldwechsel-Punkt“ nach der Bundesdeutschen Grenze, weil die damaligen „Wessis“ sich nicht getrauten mit viel Ostmark in der Tasche über die Grenze zu fahren, hielten sie bei Jens seiner Wechselstube und haben „Westmark“ in „Ostmark“ eingetauscht. Mit diesem Geld ist er zur richtigen Bank gefahren und hat es wieder zurück gewechselt und stand dann den nächsten Tag wieder in Plauen in seiner Wechselbank und hat es den „Wessis“ wieder eingetauscht. Und so hat Jens seine ersten Erfahrungen mit Geldgeschäften im neu anrollenden Kapitalsystem gemacht.Dann hat er ein Maschinenbaustudium absolviert. Von der technischen Mechanik ist ihm nicht gerade sehr viel hängen geblieben, aber in den Fächern BWL und Finanzwirtschaft glänzte er immer mit der Note sehr gut, ohne dass er sich wirklich dafür anstrengen musste. Über Umwege bei den Volkswagenwerken, merkte Jens ziemlich schnell, dass auch die Spezialisierungsrichtung Qualitätsmanagement nicht seine Bestimmung war. Durch Zufall geriet er an AWD Finanzvertrieb. Oder war es doch eine Bestimmung? Damals drehte sich alles um Schweizer Bankkonten und Finanzgeschäfte. Da besann sich Jens an seine eigenen Erfolge mit seiner Wechselbank in Plauen und wusste sofort, das ist sein Job! Seit Januar 1997 startete er seine neue Karriere im Finanzsektor.Damit war seine innere Ruhe aber bei weitem nicht gestillt. Ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen hat er auch anstrengende Projekte ins Leben gerufen und auch wieder eingestampft. So betrieb er fast vier Jahre lang eine zweite Filiale neben Zwickau in Jena.Seit einiger Zeit betreibt er als Kanzleileiter nur noch die Swiss Life Select Agentur in Zwickau. So findet Jens mehr Zeit für seine Familie. Seine zwei Jungs danken es ihm, dass er die Prioritäten auch auf sie wieder fokussieren kann.Als nächstes Feld im si4me blinkte mir das Alleinstellungsmarkmal als Leitfaden zum Ausfüllen entgegen. Jens nannte mir seine Alleinstellungsmerkmale als Stichpunkte, welche ich als Keywords in meine si4me Maske mitschrieb. „Versicherungen, Kapitalanlagen, Investment, Altersvorsorge, betriebliche Altersvorsorge, Immobilien, Finanzprodukte, Finanzierungen, staatliche Zulagen, Fördergelder, KFW, Krankenversicherung, Bausparen, Vermögensverwaltung, usw.“ Jens sagte mir, dass sie auch Länderübergreifend aktiv sind. „Das Besondere an SwissLife Select ist, dass diese Gesellschaft keine Bank- oder Versicherungsprodukte selbst herstellen“, führte mir Jens erläuternd aus. „Die Swiss Life ist ein Produzent, die Generali ist ein Produzent, die Allianz ist ein Produzent, die Deutsche Bank ist ein Produzent… Diese Unternehmen stellen alle Produkte her. Auch eine Finanzierung ist ein Produkt. Wir, als Swiss Life Select sind reiner Distributor. Wir sind ein reines Beratungsunternehmen.“ Auch diese Hinweise schrieb ich in meine Maske. Während Jens geduldig zuschaute, wie ich mir die Notizen mühevoll in die entsprechende Maske des si4me eingab, erläuterte er mir das Unternehmen weiter. „Viele sogenannte Produzenten beschäftigen auch ihre eigenen Berater. Es gibt aber auch Unternehmen, die selbst erkannt haben, dass sie Top Produkte im Angebot führen, jedoch im Verkauf keine Profis sind. Und so überlassen diese den Verkauf den Playern am Markt. Einer von diesen Produzenten ist z.B. der >Volkswohlbund<.“ „Was sind deine Zielkunden?“ setze ich nach, um auch diesen Teil akribisch festzuhalten. „Also mein Lieblingszielkunde ist der kleine mittelständige Unternehmer bis zu 50 Mitarbeiter. Und das kann der Bäcker sein, mit vielen Bäckerfilialen. Das kann auch ein Maschinenbaubetrieb sein oder Unternehmen, die Aufzüge in Hochhäuser einbauen… Aber auch Angestellte im öffentlichen Dienst, weil wir gerade für diese Kundengruppe viele spezielle Beratungsmöglichkeiten mit ganz interessanten hilfreichen Produkten anbieten können.“Unser Gespräch verlief in einer sehr entspannten Atmosphäre. Wir unterhielten uns sehr interessiert und tauschten unsere Erfahrungen gegenseitig aus. Dadurch bemerkten wir gar nicht, dass die Zeit verflog und uns zwei Stunden älter aber auch erfahrener machte. Ein BNI 1-2-1 Gespräch wird mit maximal 20 Minuten Austausch als Richtlinie empfohlen. Aber wir wollten uns die Zeit füreinander nehmen und schauten nicht auf die Uhr. Und das war gut so.

Zum Abschluss, wie immer das obligatorische Selfi.

© Greenhorn


 

 

Silke Vobis im Fokus

Kann ein Steuerberater ein USP, auf deutsch wird es Alleinstellungsmerkmal genannt, vorweisen? Was hebt einen Steuerberater von der Fülle an verschiedenen Kanzleien ab, bei deren Arbeit es doch immer wieder nur um Zahlen, Bilanzen und Ärger mit dem Finanzamt geht? Allein diese Fragen waren es mir wert die Steuerberaterin Silke Vobig in Ihrer Kanzlei zu besuchen und der Sache einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen.

Ich kenne Silke mittlerweile seit gut einem Jahr. Sie war auch von Beginn an in der Gründungsphase des Chapter "August Horch" in Zwickau 2014 mit dabei und powerte aktiv daran das Chapter an Mitgliedern zu bereichern. Damals war sie noch in einer Kanzlei aus Oberlungwitz als Steuerberaterin beschäftigt. Seit Herbst letzten Jahres hat sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und betreibt heute eine gut gehende eigene Kanzlei in der Innenstadt von Hohenstein-Ernstthal, wo der bekannte Schriftsteller und Autor der beliebten Abenteuerromane von Winnetou, Kara Ben Nemsi oder Old Shutterhand zu Hause war. Ja, er hat auch den Begriff des Greenhorns maßgeblich geprägt. Greenhorn, eine Figur in seinen Erzählungen, welche so genannt wurde, weil diese fremd im Wilden Westen als ahnungsloser Neuling sich unbekannten Begebenheiten und Situationen stellen musste. Karl May schlüpfte selbst in die Rollen seiner Helden. Einer davon war Old Shutterhand, welcher unter seinen Freunden auch liebevoll und paradoxer Weise als Greenhorn bezeichnet wurde.

Gleich in der Nähe des Finanzamtes von Hohenstein-Ernstthal hat auch Silke ihr eigenes Domizil errichtet. In der ersten Etage der Stadtpassage auf der Weinkellerstraße 28 hat sie ihre Büroräume angemietet. Eine gute Lage mit ausreichenden Parkmöglichkeiten für ihre Mandanten. Trotz extremer Sommertemperaturen von über 33 Grad empfand ich beim Betreten der Kanzlei keinen unangenehmen Hitzeschock. Die Mitarbeiterin führte mich gleich zur Chefin ins hintere Büro, wo sie mich bereits erwartete.Silke, eine eher schlanke und dynamisch junge Frau und immer mit einer lächelnden, freundlichen Ausstrahlung, begrüßte mich herzlichst angenehm, so wie ich es jeden Donnerstag früh von ihr aus dem BNI Treffen kannte. Am kleinen Beratungstisch setzten wir uns fast nebeneinander, so dass sie problemlos auch auf den Bildschirm meines Laptops Einblick nehmen konnte. Während ich mein Glas Wasser gegen die Tagestemperaturen zum Ausgleich genoss, fuhr mein Windows-Betriebssystem hoch und öffnete meine speziell erstellte Daten-Maske des neu eingeführten si4me Softwareprogramms. Ich nannte es BNI 121, sowie die entsprechenden Vordrucke der BNI Interviewblätter. So konnte ich papierfrei die einzelnen Felder genauso als Leitfaden für das Vieraugengespräch nutzen, wie die BNI Blätter selbst. Der Vorteil ist jedoch, ich habe es in einer flexiblen und mobil anwendbaren Datenbank jederzeit auch vom Handy oder Tablett abrufbereit bei mir, in welcher ich auch nach bestimmten Begriffen filtern und suchen kann.

Ich fragte Silke gleich als erstes nach Ihren Zielkunden. Sie überlegte nicht lange und zählte mir Ihre Spezialrichtungen, auf die sie sich in ihrer Kanzlei ausgerichtet hat, auf. "... Unter anderem suche ich Ärzte wie z.B. niedergelassene Ärzte, Zahnärzte oder Tierärzte. Aber auch angestellte Ärzte in Krankenhäuser oder Kliniken. Logopäden und Physiotherapeuten, auch Heilpraktiker suche ich als Kunden zu beraten und zu gewinnen." Die Schnelligkeit, wie Silke ihre Zielkunden aufzählte, brachte mich in meinem Zweifinger- Tippsystem etwas in Schwierigkeiten. Ich schrieb alle Berufsbezeichnungen akribisch in das Feld "Zielkunden", um möglichst eine vollständige Darstellung ihrer Bedürfnisse zu erfassen. Silke zählte weiter auf. "... Apotheker, Pflegedienste, Altenheime, gemeinnützige Vereine, wie beispielsweise auch das DRK. Ich habe mich zudem auch auf Freiberufler, wie Ingenieurbüros oder Architekten spezialisiert.“Damit war mein Feld der Zielkunden so richtig befüllt. Ich musste nicht lange überlegen, um festzustellen, dass diese Zielkunden gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal dieser Kanzlei widerspiegelt. Silke bestätigte mir meine Vermutung. Also erfasste ich ähnliche Begriffe und Schlüsselwörter in meiner si4me unter dem Feld „USP keywords“. Um eine breit angelegte Trefferquote bei einer Filtersuche zu erreichen, setzte ich noch typische Begriffe, wie Steuerrecht, Buchhaltung, Fahrtenbuch, Bilanz und Vermietung hinzu. „Das ist nicht alles, was unsere Kanzlei ausmacht“, fügte Silke hinzu, „Ich lerne meine Mandanten gern persönlich in Ihren Unternehmen kennen, indem ich sie vor Ort besuche. Die von uns betreuten Mandanten schätzen gute Beratung zu steuerlichen ebenso wie zu betriebswirtschaftlichen Themen. Darin sehe ich ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.“

Man sollte meinen, dass bereits der Name „Steuer-Berater“ den Sinn und die Fähigkeit als Kompetenz dieser Berufsgilde ausdrückt. Dass es leider nicht in jedem Fall so ist, zeigte mir Silke anhand einer Geschichte, die sich tatsächlich in ihrer Beratungstätigkeit zugetragen hatte.

Wie so oft, hatte Silke von einem zufriedenen Mandanten eine Empfehlung erhalten. Der zu ihr empfohlene Mandant, welcher nach einer grausamen Betriebsprüfung, ich verwende dieses Adjektiv wohlwollend, da ich selbst ähnliche einschneidende Erfahrungen erleben durfte, wendete sich hilfesuchend nach einer Lösung für horrende Nachzahlungen an Silke. Sein vorhergehender Steuerberater hatte sich nicht die Mühe gemacht, mit einer klaren Aufstellung seine minimalen Lebensverhältnisse dem Fiskus gegenüber plausibel darzulegen. Der Unternehmer hatte vom dreisten Finanzamt eine grobe und natürlich übertrieben hohe Schätzung erhalten, wonach er eine beträchtliche Summe nachzuzahlen hätte. Sein betreuender Steuerberater tat nichts der Gleichen sich darum zu bemühen, dass die Schätzung völlig überzogen und damit willkürlich erstellt wurde. Nachdem er zu Silke Vobig auf Empfehlung gelandet war, erkannt sie sofort den Fehler. Der junge Mann hatte Lebensumstände, die nachweislich keine hohen Lebenshaltungskosten mit sich brachten. Alles in allem mussten diese Umstände nur plausibel dokumentiert werden, um dem Finanzamt zu belegen, dass der Mandant keine hohen Ausgaben hatte und es somit keine weiteren unangemeldeten Einkünfte zu schätzen gab. Glücklicher Weise war die Widerspruchsfrist des Bescheides noch nicht abgelaufen und alles ging noch gut aus, betrachtet man es aus der Sicht des Mandanten. Diese Empfehlung bereicherte Silke mit einem neuen zufriedenen Kunden und gegebenenfalls auch weiteren Empfehlungen.

Mein si4me Programm leitete mich zu Fragen, wie: „Was kann ich für Dich tun?“, „Wen kann ich Dir empfehlen?“ und „Wen kannst Du mir empfehlen?“. Diese Felder zwangen uns zum Nachdenken und tatsächlichen Handeln, habe ich diese doch extra als Pflichtfelder eingestellt. Nachdem ich alle Leitfäden des 1-2-1 Gespräches mit Silke durchgegangen bin, sind wir beide auch an großer Erfahrung reicher geworden, was das gegenseitige Verständnis der Tätigkeiten betreffen. Die Stunde des Vieraugengespräches war schnell vergangen. Wir haben uns noch in verschiedenen Details ihrer und meiner Tätigkeiten aufgehalten. Mein Glas Wasser hatte ich bereits geleert.

Wie nach jedem Gespräch bedankte ich mich mit einem Erinnerungs-Selfi, welches dieses Mal die nette Mitarbeiterin aus der Kanzlei professionell auf dem Chip meiner Kamera verewigte. Das Vieraugengespräch war erst der Anfang einer interessanten Netzwerkgeschichte. Ich kann Silke und Ihre Dienstleistung jedem empfehlen, der mehr als nur Zahlen, Bilanzen und Ärger mit dem Finanzamt in einer Steuerkanzlei erleben möchte – nämlich persönliche Beratung, ideenreiche Lösungen, Verständnis und spürbare Kompetenz.

©Greenhorn


 

 

Ehrenrunde des FIFA WM Pokals in Lichtenstein Sachsen

Impressionen aus Lichtenstein.

Heute war es endlich soweit. Der FIFA Pokal, den unsere Deutsche Nationalmannschaft Heim geholt hatte, wurde emotional für ein Fotoshooting präsentiert. Unter dem Motto "Rio- Berlin - Lichtenstein" war es eine von 61 Stationen der "Ehrenrunde" des DFB in Deutschland. Es war ein großes Volksfest bei idealsten Wetterverhältnissen und bester Stimmung. Der SSV Fortschritt Lichtenstein hat es geschafft, als erster Bewerber deutschlandweit den Zuschlag für diese Ehrenrunde des Pokals zu erhalten.Viele Sponsoren aus der Region beteiligten sich an diesem Ereignis. Das wichtigste ist die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltung. So kommen die Überschüsse der eingenommenen Finanzen verschiedenen Projekten in Lichtenstein und Umgebung zu Gute.

Mehr davon hier: https://www.facebook.com/EhrenrundeLichtenstein?fref=ts

Aus den Reihen der BNI Runde Chapter "August Horch" war die Minwork Werbeagentur aus Lichtensten maßgeblich in der Organisation und Koordinierung für die erfolgreiche Realisierung der Veranstaltung integriert.

09.09.2015 Greenhorn


 

 

Netzwerken über den Tellerrand Teil 2

Sieben Uhr geht die BNI Veranstaltung los. Die Fahrt von Meerane nach Dresden dauerte ca. eineinhalb Stunden. Die Sonne stand bereits tief am Horizont und strahlte mir ihr frisches Morgenlicht funkelnd in die Frontscheibe. Die A4 tangiert von West nach Ost, so dass ich dem feurigen Ball entgegen fuhr. Teilweise versteckte sie sich hinter den dichten Baumgipfeln entlang der Autobahn so gekonnt, dass sie mir ständig einen Sekunden-Adrenalinstoß in meinen Kopf zuckend generierte, wenn Sie leicht rötlich durch die Blätter blitzte. Mein Unterbewusstsein konnte diese Lichtspiele nicht von den Rotblitzen der abzockenden Wegelagerern unterscheiden, denen ich des Öfteren als unfreiwilliges Fotomodel herhalten muss. Und da ich bisher immer schmerzlich erfahren durfte, dass diese Kopfgeldjäger sich nie an die Rechte an meinem eigenen Bild halten, kämpfe ich seit einiger Zeit mit meiner Fußmotorik am Beschleunigungshebel und meinen Freiheitsgedanken den Berechtigungsschein zum Fahrzeugführen zu behalten.

Mein Ziel ist das Chapter "August der Starke" mitten im Zentrum der Landeshauptstadt Dresden. Gleich gegenüber der wiederaufgebauten Frauenkirche steht das luxuriöse Hilton Hotel Dresden, indem sich dieses Chapter seit ein paar Jahren positioniert hat. Problem- und Staulos bin ich bis zum Ziel in der Innenstadt vorgedrungen. Das Parken in der Tiefgarage ist im Preis der Mietingspauschale des BNI Treffens inbegriffen.  Es ist das größte, das Erste und damit das älteste Chapter in der Region BNI Deutschland Süd-Ost, welches durch den Exekutivdirektor Jens Fiedler im Jahre 2008 gegründet wurde. Mittlerweile zählen 43 Mitglieder in der Runde, die sich größere Ziele gesetzt haben. Im Ranking der D-A-CH Region, Deutschland – Österreich und der Schweiz, befindet sich dieses Chapter unter den Top 10. Als nächstes Ziel haben sie sich die Marke der 50+ Mitglieder gesetzt. Nicht der Altersdurchschnitt der Mitglieder ist damit gemeint, sondern die Zahl der Mitglieder. Bis Ende des Jahres wollen Sie es erreichen.

Diesen Donnerstag bin ich gezielt in diese Runde gefahren, um einerseits die Dynamik des Netzwerkens einer so großen Runde erleben zu können und zum anderen, um weitere Details mit Daniela Meissner hinsichtlich der BNI Veranstaltung „Grill & Chill“ zu besprechen. „Netzwerken über den Tellerrand“, nach diesem Motto wollen wir gleichgesinnte Organisatoren in den verschiedensten Chaptern aufspüren und für weitere Projekte gewinnen. Dabei wollen wir uns durchaus nicht nur auf die BNI Region Süd-Ost beschränken. Auch andere Regionen aus Deutschland, aus Österreich und der Schweiz wollen wir dazu gewinnen. Dafür ist es einfach wichtig, dass wir jede Möglichkeit nutzen auf unser Projekt aufmerksam zu machen. Wir müssen also von dieser Idee überzeugt und euphorisch angesteckt sein, um darüber zu sprechen.

Ganz besonders war meine Freude, als mir bereits im Foyer des Hilten Hotel ein bekanntes Gesicht von BNI begegnete. Es war der Geschäftsführer der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH Walter Stuber. Es hätte mich wahrscheinlich mehr erstaunt, wenn ich ihm nicht begegnet wäre. Walter ist einer der großen Netzwerker, die ich dieses Jahr kennen lernen durfte, der keine Gelegenheit verpassen lässt, in anderen Unternehmernetzwerken präsent zu sein. Er besucht wöchentlich die verschiedensten Chapter, führt mindestens zwei 1-2-1 Gespräche mit anderen BNI Mitgliedern in der Woche und vertritt selbstverständlich auch andere Mitglieder, falls Sie abwesend sind. Dadurch hat Walter ein großes Netzwerk aufgebaut, kennt viele Branchen und Unternehmer persönlich und kann viele Empfehlungen aussprechen und profitiert dadurch selbst enorm.  Walter Stuber lebt bereits das Motto „Netzwerken über den Tellerrand“. So besucht er auch andere BNI Regionen in Deutschland und ist bereits außerhalb der BNI Deutschland Süd-Ost ein bekannter Netzwerker.  Daniela und ich, wir freuen uns ganz besonders, dass Walter bei seinen nächsten Chapterbesuchen in den anderen Bundesländern über unser Projekt und konkret die Veranstaltung „Grill & Chill“ im Hotel Taschenbergpalais Kempinski in Dresden am 27. August für Interessenten und Besucher bewirbt.

Nach dem Motto „Wer gibt gewinnt.“ wird auch Walter Stuber von dieser Veranstaltung profitieren. Sein aktuelles Projekt, die Gründung eines neuen Chapters in Döbeln kann von einer Veranstaltung „Netzwerken über den Tellerrand“ einen weiteren Kick in der Bekanntheit erhalten, um weitere Kontakte für neue Mitglieder in der Region zu gewinnen oder durch Anwesende Gesprächspartner weitere Empfehlungen hierfür zu erhalten.  An dieser Stelle möchten wir ein großes Dankeschön an Walter Stuber aussprechen, dass er so aktiv diese Veranstaltung bewirbt. Wir suchen noch mehr solcher Persönlichkeiten.

Als nächsten Schritt haben Daniela und ich über weitere Aktionen gesprochen, was wir bis zum 27. August angehen müssen, damit so viele wie möglich Netzwerker von BNI davon Kenntnis bekommen und angetrieben durch den Nutzen, den wir uns alle versprechen, zu dieser Veranstaltung anmelden.

Ein weiterer Schritt wurde am 31.07.2015 durch die BNI Führung Süd-Ost eingebracht. Diese Veranstaltung wurde nun mehr, neben der Möglichkeit auf der Webseite  #http://bni-so.de/eventdetails.php?eventId=98943  sich anzumelden, auch als Eventveranstaltung auf Facebook eröffnet und gezielt aktiv Mitglieder dazu eingeladen: #https://www.facebook.com/events/1455936544708349

Daniela muss planen können. Deswegen freuen wir uns über eine rege Beteiligung und zeitnahe definitive Zusage bzw. Anmeldung.  Mit einem guten Gefühl fuhr ich wieder in Richtung Westen der A4 entlang. Das Chapter „August der Starke“ hat seinen Namen zu Recht gewählt. Starker Auftritt, starke Unternehmertypen und starke Location. Majestätisch gelegen und im Herzen Sachsens geben sie vorbildlich die Richtung vor. Der Name wird bald noch mehr über die Grenzen Sachsens glänzen.  Davon bin ich überzeugt.

Euer Greenhorn


 

 

Der tuckernde Zahn

Ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der ein mulmiges Gefühl bei einem solchen Termin hat, wie ich ihn heute vereinbart hatte. Das scheint in der Natur der Dinge zu liegen und Männer sind da wohl mehr sensibilisiert betroffen als die starke Damenwelt. Jeder Schritt mit dem ich dem Gebäude näher kam, fiel mir das Gehen schwerer. Meine Schritte wurden unbewusst immer kleiner, als ob es den Weg dadurch länger machen würde. Ein größeres Mehrfamilienhaus direkt an der Hauptstraße in Lichtentanne gelegen, beherbergt die Zahnarztpraxis Dipl.-Stom. Annegret Berger. Tief verwurzelt und lebendig sind noch die Kindheitserinnerungen an den beißend sterilisierten Geruch und vor allem das durch alle Wände durchdringende und quälend quietschende Bohrergeräusch, welches unweigerlich sadistische Phantasien im Nebenzimmer als nichtendender Blockbuster im eigenen Kleinhirn ablaufen ließ. Genau dieses Gefühl stand bei mir aus dem tiefsten Inneren abrufbereit beim Betreten der Praxis von Annegret Berger.

Ich zog einmal vorsichtig inhalierend die Luft in den Räumlichkeiten in meine Sinnesorgane und schaute dabei leicht lächelnd zu Annegret zur linken Seite rüber, die mich durch Ihr medizinisches Reich führte. Ein zweites Mal atmete ich etwas tiefer und sagte zur Annegret, dass es hier gar nicht nach Zahnarzt riecht. Ich bin völlig irritiert. Annegret lachte und erwiderte, dass Sie es schon lange nicht mehr unterscheiden kann. Es ist einfach anders. Die Luft vibrierte leicht nach Pfefferminze. Aber höchst wahrscheinlich manipulieren die Düftmoleküle in diesen Räumlichkeiten die Besucher bzw. Patienten je nach ihrer eigener Erwartungshaltung und Gefühlslage.

Diese Zahnarztpraxis ist etwas Besonderes.Annegret Berger vereint und verbindet die klassische Schulmedizin mit ihrer Ausbildung als Heilpraktikerin. Somit wird der Patient als Mensch im Ganzen gesehen. Alles im menschlichen Körper ist mit einander verbunden und steht in unmittelbarer Wechselbeziehung. So spiegelt jeder Zahn in seinem Zustand die physische und psychische Realität des Menschen und seiner Organe und umgedreht wider. Annegret hat sich mit ihrem Team darauf spezialisiert der Ursachen einer Zahnerkrankung vertieft zu widmen.

Ich wollte natürlich etwas genauer wissen, wie das mit den Zusammenhängen von Zahn, Mensch und Psyche funktioniert. Annegret ging mit mir in ihr modern eingerichtetes Behandlungszimmer, stellte sich vor eine anschauliche Grafik, auf der sämtliche Zähne abgebildet waren und erläuterte mir die einzelnen Bilder und deren Bedeutung. "Hier kannst du sehen, welche Themen zum jeweiligen Zahn zugeordnet sind." begann Annegret mir mit geheimnisvoller leiser Stimme zu erzählen. "Wenn zum Beispiel ein Zahn anfängt ständig zu tuckern oder macht ständig Probleme, dann kann es eine tiefere Ursache haben. Und hier findet man die entsprechenden Themen dazu. Ein Zahn-Tuckern kann auch ein Hinweis einer inneren Störung eines Organs oder des allgemeinen Befindens sein. Entweder ist der Zahn nicht in Ordnung und kann auf den Organismus negativ wirken oder umgedreht. Der Organismus, die Psyche hat ein Problem und das äußert sich am Ende auf den Zahn mit entsprechenden Wirkungen aus. Das ist die Wechselwirkung. Wenn man also der Ansicht ist, dass man schulmedizinisch alles gemacht hat, dann schaut man sich die Verbindung zum entsprechenden Thema etwas genauer an." Mit leuchtenden Augen sagte sie weiter, "da ist es mir schon passiert, dass nach einer Behandlung eine Patientin ganz emotional die Praxis verlassen hat und mit einem schönen Blumenstrauß zurück kam.""Wieso das?" hinterfragte ich."Na weil ich das Thema in Ihrer Problematik durch die Naturheilkunde getroffen hatte. Es war ein psychisches Problem, was die Patientin mit sich getragen hatte und sich auf die Zähne niederschlug. Das war die Ursache der Zahnproblematik." Annegret zeigte auf die Grafik. "Da unten links, dieser Zahn trägt das Thema: >der Wunsch geliebt zu werden<. Wenn zum Beispiel dieser Zahn immer wieder Probleme macht, aber es ist rein medizinisch nichts zu finden, was die Ursache sein könnte, aber sonst sind alle 28 Zähne gesund, dann schaue ich auf dieses Thema, um hier gegebenenfalls die Ursache zu finden." "Das ist ja Interessant," begegnete ich. "Das erinnert mich an ein ständiges Pochen und Schmerz an meinem Zahn unten links, also Zahn Nummer 25 laut dieser Grafik. Aber der Zahn ist in Ordnung. Es wurde nichts gefunden. Und jetzt habe ich keine Schmerzen mehr. Wäre das so ein typisches Beispiel nach dieser Grafik zu schauen?" "Ja," antwortete sie, "dann ruht die Sache, die sich damals bei dir negativ ausgewirkt hat. Schauen wir mal, welches Thema deinen Zahn begleitet hat." Wir studierten das geschriebene auf der Grafik. "Auf jeden Fall begleitet der Zahn eine Verbindung zum Herz als Organ. Der sogenannte >Herzzahn<. Er ist zuständig für die Entwicklung in der Außenwelt - Dort stehen: > natürliche Anlage, Prägung und Kraftpotenzial auszuleben<. Das kann man so interpretieren, dass du arbeitest, um deine Anlagen zu entwickeln, um dich wiederum richtig in deiner Außenwelt zu positionieren. Und wenn das nicht so richtig läuft, dann tuckert er eben.“ Annegret lachte dabei, während ich ihr mit erhobener rechter Augenbraue zuhörte. „Und wenn es der Zahn daneben wäre, der dir Schmerzen oder Probleme bereitet, also der Zahn 24, da steht geschrieben: > alle Sehnsüchte, unsere Gefühlswelt, unsere Zuneigung<. Wenn also diese Eigenschaften gestört sind, dann wird dieser Zahn Probleme haben."

Das ist eine interessante Sichtweise, Erkenntnis oder besser gesagt: Natur-Lehre. Ich wurde den Gedanken nicht los, ab und zu meine bessere Hälfte so ganz nebenbei mal zu fragen, ob sie gerade irgendwelche Zahnprobleme hat. Und wenn es so wäre, dann habe ich die Visitenkarte von Annegret, um mir den Text auf der Grafik schnell durchs Telefon zu verraten. Aber das könnte eine andere interessante Geschichte werden…

Im Nebenraum richtete sich die Zahnärztin als Naturheilpraktikerin ein. Hier behandelt sie ihre Patienten gemäß der Naturheilkunde. Eine Entspannungsliege differenziert den Charakter dieses Zimmers gegenüber dem zahnpraktizierenden modernen Halbliegestuhl im schulmedizinischen Zahnarztraum davor. Beides miteinander kombiniert ergibt diese außergewöhnliche Dienstleistung der ganzheitlichen Zahnheilkunde von Annegret Berger. Ihre Leistungen sind die professionelle Zahnreinigung, das Einsetzen von biokompatiblen sowie endodontienem Zahnersatz, Füllungstherapie mit einer Amalganisierung, eine Laserzahnheilkunde, aber auch Akupunktur und Hypnosebehandlung.

Ich gestehe, seit heute habe ich die kindheitliche Männerfurcht vor einer Zahnbehandlung etwas überwunden. Doch leider wohne ich nicht in der Nähe von dieser Praxis, um diesen Zauber selbst erleben zu dürfen. Es ist aber auch nicht so einfach einen kurzfristigen Termin zu bekommen. Da die Zahnarztpraxis Annegret Berger in dieser Region mit diesem ganzheitlichen Konzept so ziemlich allein dasteht, sind die Kapazitäten sehr ausgeschöpft. Es war ein sehr lehrreiches und interessantes Interview. Auf der Heimfahrt hörte ich in meinen Körper hinein… Aber alles gut! Es war der Motor der da tuckerte…

© Greenhorn


 

 

Netzwerken über den Tellerrand

Begeisterung setzt außergewöhnliche Kräfte frei. Begeisterung: gepaart mit einer Portion Charme, getrieben durch einen unumrückbaren Willen, unterstützt mit einer überzeugenden Rhetorik und erleuchtet durch ein klar definiertes Ziel, entstanden durch eine erstrebenswerte Vision. Das ist das Rezept um Projekte erfolgreich ins Leben zu rufen und nachhaltig zu realisieren.

Es gibt Menschen, die diese Energien und Fähigkeiten in sich tragen. Man erkennt sie bereits an ihrer Erscheinung. Sie wirken ausgeglichen, offen und respektvoll anziehend. Mit diesen Menschen möchte man genau diese Visionen und Ziele gemeinsam verwirklichen. Sie ziehen die Euphorie und Tatenkraft von anderen Menschen in ihren Bann und bündeln diese Energien in eine Richtung. Berge werden verrückt, Projekte zum Ziel geführt und Win-Win-Situationen für alle Beteiligten generiert.

BNI hat solche Menschen als Mitglieder. Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich mit einem regelmäßigen wöchentlichen Frühstückstreffen allein nicht zufrieden geben. Es sind Menschen die erkennen, dass in diesem Netzwerk noch weitaus mehr Potential schlummert, als das, was wöchentlich bereits sehr erfolgreich realisiert wird. Diese wöchentlichen gut durchorganisierten Rituale sind sehr effizient und businessorientiert. Es werden täglich viele gute Empfehlungen ausgetauscht und lukrative neue Geschäfte und Geschäftsbeziehungen generiert.

Die Realität zeigt aber auch, dass sich diese Geschäftsbeziehungen zum größten Teil sehr regional abspielen. Das heißt, Unternehmergruppen treffen sich zum größten Teil nur in ihrem Ort. Es gibt einige Mitglieder, welche die Chancen erkennen und einige Nachbar-Chapter regelmäßig besuchen, um auch dort ihren Bekanntheitsgrad durch weitere geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Aber das BNI Netzwerk ist bereits größer und weiter vernetzt, als nur die unmittelbare Region. Alle mit den gleichen Zielen und zeitlich beschränkten strengen Ritualen. Selbst in der heimischen Runde ertappen sich Mitglieder, dass zu wenig Zeit für tiefgründige Gespräche bleibt. Oft werden 1-2-1 Gespräche dann alternativ für das bessere Kennenlernen genutzt, obwohl es als Empfehlung nicht länger als 20 Minuten dauern sollte.

Es gibt alte Ideen, bestehende Instrumente und neue Ziele hier etwas zusätzlich ergänzend aktiv und nützlich ins Leben zurückzurufen. Netzwerken über den Tellerrand. Intensivere persönliche und überregionale Treffen ohne durchorganisierte Frühstückseffizienz. Mit mehr abwechslungsreichen Themen und interessanten Locations und dies in regelmäßiger Realisierung.

Bei BNI nennt sich dieses Netzwerktreffen auch „BNI19“.

In unserer Region BNI Südost hat sich Daniela Meissner, die ehemalige Chapterdirektorin und amtierende Mitgliederkoordinatorin der größten Unternehmerrunde, dem Chapter „August der Starke“ in Dresden, die gezwungener Maßen jede Veranstaltung straff organisatorisch durch das Zeitfenster von eineinhalb Stunden durchzieht, federführend bereiterklärt, die BNI19 Tradition erfolgreich als beständige BNI Kultur in unserer Region zu etablieren. Das macht die zweifache Mutter und erfolgreiche Corporate Sales Managerin des Hotels Taschenbergpalais Kempinski Dresden nicht aus langer Weile heraus. Gerade weil Daniela so eingespannt und verantwortungsbewusst ist, fehlt ihr, so wie auch vielen anderen Mitgliedern bei BNI, einfach die Zeit, wöchentlich noch weitere zwei bis drei Chapter zu besuchen. Aber der Netzwerkgedanke über den Tellerrand zu schauen ließ sie nicht los. Sie wollte etwas bewegen und wurde bei dem diesjährigen BNI D-A-CH Treffen von Gleichgesinnten regelrecht impulsiv zu neuen Herausforderungen mitgerissen.

Die erste „Refresh“- Veranstaltung im Rahmen des BNI19 ist bereits geplant. Es hat auch ein passendes Motto zum außergewöhnlichen Ambiente erhalten. Ein nichtdeutscher Denker und Dichter musste dafür hinhalten: „Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muss einem Festmahl die Würze geben“

Ganz nach diesem Gedanken des großen William Shakespeare wird am 27.August 2015 in den historischen Innenhof des Hotel Taschenbergpalais Kempinski zu einer entspannten Atmosphäre mit feinsten Köstlichkeiten sowie anregenden, interessanten und unterhaltsamen Gesprächen zu genießen, alle BNI Mitglieder der Region Südost eingeladen.

Hier soll die Zeit gefunden werden, um dem Netzwerken in einer lockeren Atmosphäre durch gute Gespräche einen tiefgründigeren Sinn und Nutzen sowie mehr Nachhaltigkeit zu geben. Daniela sucht in allen Chaptern der BNI Region Südost gleichgesinnte begeisterungsfähige Organisatoren, um weitere BNI19 Veranstaltungen punktuell regelmäßig in die Nähe aller Chapter zu tragen.

Als Greenhorn habe ich mich bereit erklärt über diese Aktivitäten, aber auch über die Erfolge dieses BNI19 Gedanken zu berichten. Ich bin selbst gespannt welche Geschichten und Erfolgsstorys sich hieraus zusätzlich ergeben. Ich freue mich bereits jetzt schon auf die vielen Helfer und Mitgestalter, die sich entweder bei Daniela oder bei mir melden.

Bis auf ein Baldiges. Ihr hört wieder von mir.

 

Euer Greenhorn von schlaue.info

Walter Stuber im Fokus

Die Temperaturen haben endlich etwas nachgelassen. Die rekordverdächtigen 38 Grad Celsius vom Wochenende kühlten sich auf angenehme 28 Grad herunter. Mein kleiner 75 P.S. Motor schnurrte zuverlässig auf der Autobahn A 4 Richtung Dresden und bewegte mich gleichförmig horizontal über den stark strapazierten Asphalt. Am Horizont schimmerte die Luft wie in einer kleinen Fata Morgana und verwischte die trennende Linie zwischen Bitum und Himmel. Heute habe ich einen besonderen 1-2-1 Termin in Roßwein vereinbart. Kurz vor der Ausfahrt hinter Hainichen zog sich auf der gegenfahrbahn ein Mega-Stau von 30 Kilometern Richtung Chemnitz. Ein LKW hatte bei seiner Ladung Feuer gefangen und brannte ziemlich stark aus. Ausgerechnet Kunststoffgranulat hatte er geladen, welcher flüssig geschmolzen auf die Fahrbahn seinen Weg bahnte. Fast 100 Meter Fahrbahn bedeckte die ausgehärtete Kunststoffschicht, welche durch aufwendige weichmachende Chemikalien mühevoll abgetragen werden musste. Im Radio brachte man, dass manche Fahrzeuge bis zu 9 Stunden heute bereits ausharren mussten, bis sie sich aus der hitzegestauten quälenden Blechlawine wieder langsam befreiten und zum Rollen kamen. In diesem Moment ahnte ich, was eine Rückfahrt heute bedeuten würde.

Bereits von weiten sah ich das Gelände voller gestapelter Gerüstteile. Mein Navi leitete mich heraus aus der mit Fähnchen und bunten Wimpel geschmückten Stadt Roßwein, hinauf ins Gewerbegebiet. In der Mitte erstrecke sich ein flaches barackenartiges Verwaltungsgebäude. Am Haupteingang präsentierte sich ein nicht zu übersehender Briefkasten mit dem BNI Logo. Hier bin ich richtig: Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH.Eine nette und aufmerksame Mitarbeiterin begrüßte mich sehr freundlich und führte mich in ein gut ausgestattetes Beratungszimmer. In der Mitte stand ein robuster Glastisch, welcher sich markant als eine liebevoll gestaltete Stahlgerüstkonstruktion entpuppte. An der Stirnwand hing ein großer Flachbildschirm und gegenüber stand eine Vitrine, gefüllt mit Büchern und interessanten Utensilien, die sicher Ihre ganz eigene Unternehmensgeschichte bewahrten.Kurz darauf erschien der große charismatische Geschäftsführer und mein heutiger Gesprächspartner Walter Stuber.

Sein freundlich klarer Blick und sein autoritäres Auftreten ließ bereits in der Erscheinung und Körpersprache einen zielstrebigen und effizienten Geschäftsmann vermuten. Sein Geschäft ist der Gerüstbau.

Was stellt man sich unter einem Gerüstbauunternehmen vor? Klar, als Laie kommen Gedanken, wie - es werden Fassaden eingerüstet, um eine Beschichtung oder Dämmung anzubringen. Jetzt werde ich noch erfahren, welche Gerüst-Systeme es gibt und welche Kunden bevorzugt Gerüste benötigen könnten.Genau!

Ja genauso ist es bei Walter Stuber eben nicht. Er überraschte mich mit einem völlig anderen Gesprächsverlauf.

Walter erzählte mir von seinem neuen Projekt, welches mit großem Aufwand und höchster Präzession in Auftrag gegeben wurde. Es handelt sich um eine neue Homepage für sein Unternehmen. Für diesen Webauftritt wurden keine Mühen und Kosten gespart. Ein Team bestehend aus fünf verschiedenen Experten/Unternehmen wurde in dieses Projekt eingebunden. Es sind nicht nur Webseitenprogrammierer, Texter sowie ein Einkäufer beauftragt, sondern auch Jürgen Frey, bekannt geworden durch das Businesswerk als Buchautor „Mein Freund, der Kunde“. Und das alles, obwohl bereits mehrere Webauftritte mit vielen Informationen über den Gemeinhardt Gerüstbau sowie über die Aktivitäten von Walter Stuber im Netz zu finden sind.

Walter ist sehr aktiv als Netzwerker unterwegs. Seine Affinität zu der modernen Onlinewelt lässt den cleveren Unternehmer inzwischen zu einem richtigen Spezialisten in Sachen digital-vernetzten Medien erkennen. Walter Stuber ist ein bekannter Name in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Xing, Google Plus und Twitter. Auf Facebook betreut er täglich 4 Seiten. Die vier Augengespräche von BNI bewirbt er gleichzeitig als Werbeanzeigen und erreicht dadurch parallel große Reichweite.

„Twitter bringt nichts?“ fragte er lächelnd. „ganz im Gegenteil! … Regelmäßig wöchentlich getwittert sowie großen bekannten Unternehmernamen folgen… das ist mein Rezept. Dadurch bin ich bekannt geworden. Und das wiederum bringt mir außergewöhnliche Werbung in verschiedenen Pressen ein.“ Ganz nach dem Motto: Bekanntheit bringt Aufträge.

Und für Bekanntheit sorgt Walter Stuber mit noch weitaus mehr Aktivitäten. Im BNI besucht er möglichst viele Chapter, lernt neue Leute kennen und vernetzt sich immer stärker. Walter ist Mitglied im Chapter „Karl May“ in Radebeul. Dafür fährt er alleine 100 km hin und zurück. Inzwischen ist sein neustes Projekt die Gründung eines neuen Chapters in Döbeln, praktisch vor seiner Haustür. Obwohl sich das Chapter noch im Aufbau befindet, kann er bereits heute schon 10 Mitglieder zählen.

Das ist bei weitem noch nicht alles. Walter ist in mehreren Vereinen und Netzwerken Mitglied oder aktiv unterwegs. Unter anderem ist er unterwegs im Naturschutzbund NABU Klosterbuch, bei Christen in der Wirtschaft, bei der Evangelischen Landeskirche Sachsen, im Rotary-Club Döbeln-Mittelsachsen uvm.Von diesem außergewöhnlichen Netzwerker profitiert das Gerüstbauunternehmen enorm. 10 bis 20 Anfragen flattern über verschiedene Akquisekanäle bei Gemeinhardt Gerüstbau Service ein. Deutschland weit. Walter verriet mir, sein Ziel ist es, dass es 100 Anfragen pro Tag werden sollen. „Kann man eigentlich 100 Anfragen täglich bewältigen?“ fragte ich ihn. Walter lächelte. „Natürlich ist das möglich. Es ist eine Frage der Organisation. Und unsere Software soll in Zukunft noch weitaus mehr leisten können.“ Walter präsentierte mir, wie die Arbeitsabläufe heute mit Hilfe der Software realisiert werden. Bereits heute arbeitet sein Unternehmen weitgehend Papierfrei. Selbst seine führenden Mitarbeiter bei den auf Montage befindenden Gerüstbaukolonnen sind mit mobiler Hard- und Software ausgestattet und werden mit Hilfe der heutigen technischen Möglichkeiten online betreut und versorgt.Weit über 30 Angestellte arbeiten bei Gerhardt Gerüstbau Service. Über drei Standorte in Roßwein, Braunschweig und Frankfurt a.M. werden Deutschlandweit Aufträge realisiert. Dabei ist das Portfolio breit aufgestellt. 60.000 m² Fassadengerüst stehen an den Standorten Roßwein und Braunschweig zur Verfügung. Aber das ist nur ein Teil der Leistungen im Gerüstbau. Walter erklärte mir, was alles mit Gerüsten sonst noch realisiert werden kann. In Frankfurt sind sie vor allem mit den Spezialgerüsten unterwegs. Da werden Gerüstbau-Lösungen realisiert, wie Hängegerüste, Staub- und Schallschutzwände, Raumgerüste aus Stahl aber auch aus Holz, Treppentürme, Überbrückungen und auch Wetterschutzgerüste. Seit 20 Jahren ist dieses Unternehmen mit seinen Erfahrungen auf dem Markt. Walter berichtete mir stolz, dass sie großen Wert auf eine faire Behandlung und Entlohnung ihrer Mitarbeiter legen. Denn sie wissen, dass man Mitarbeiter binden, fordern und fördern muss. Dafür investiert Gemeinhardt Gerüstbau über 100.000 € jährlich allein für die Weiterbildung ihrer Angestellten. Als nächstes Projekt plant Walter Stuber, die 18 angestellten geprüften Gerüstbaukolonnenführer gleichzeitig zu Meistern auszubilden. Das ist eine interessante Herausforderung, der sich Walter gern stellt und zur Realisierung bereits in Vorbereitung befindet.Ich fragte Walter, wer sein größter Wettbewerber sei. Auf Anhieb antwortete er mir, „Der Preis!“ Fairer Lohn, Weiterbildungsmaßnahmen, ordentliche Organisation, Werbung, all das sind Dinge, die das Unternehmen ca. 30% kostenintensiver in der Offertenlegung ausmacht. Aber der gute Ruf hinsichtlich ihrer Kompetenz rechtfertigt bei vielen Kunden den Preis. Die Zuverlässigkeit von Gemeinhardt Gerüstbau lässt einige experimentierfreudige Sparfüchse als Kunden wieder zurückkommen.

Es war ein interessantes und abwechslungsreiches Gespräch. Dieses Gespräch hat mir die Vielseitigkeit und die breiten Chancenmöglichkeiten von richtigen Netzwerken gezeigt. Nach dem ich das Selfi geschossen habe, begab ich mich auf den Heimweg. Natürlich wartete immer noch der Stau ganz zuverlässig auf mich. Für die 70 Kilometer Rückweg benötigte ich fast drei Stunden. Genügend Zeit, um das Gespräch Revue passieren zu lassen. Immer wenn die Fahrt zum Stehen kam, nahm ich das kleine Geschenk von Walter Stuber zur Hand und las ein paar Seiten. Es ist das kleine Buch: „ The Big Five for Life“, Was wirklich zählt im Leben. Nach den ersten Seiten begann ich zu verstehen, wie Walter es meistert, geschäftlich und im Netzwerken alles mit einem Lächeln unter einen Hut zu bringen und trotzdem glücklich verheiratet zu sein.

© Greenhorn

Fotoshoting anderer Art

Was macht man an einem so sonnig wohlwollenden Tag mit einer 28 Grad Celsius Wärme wie heute? Manche genießen die Sonne im Pigmente-Hasching für einen gebräunt gut aussehenden Teint, andere gehen ins Freibad, um entweder seinen gestählten Sportskörper oder ihre neu geformte Bikinifigur endlich wieder als Blickfang den "Rettungsschwimmer-Scouts" zu präsentieren.Es gibt aber auch eine Spezies Mensch, die solche Tage bevorzugt für repräsentative Fotoshotings nutzt. Aber nicht etwa für die oben genannten Motive. Vielmehr sind die Objekte der Begierde sogenannte Immobilien. Immobilien die zum Verkauf stehen und im "guten Licht" ihre ganzen Vorzüge am besten präsentieren können. So ein Bild muss bei einem potenziellen Käufer Emotionen, Träume und Fantasien wecken können. Eine Immobilie kann man nicht, wie ein Fahrzeug schnell mal durch die Waschstraße jagen oder den Lack von unerwünschten physischen Erinnerungen aufbereiten. Hier muss ein geschicktes Auge mit dem nötigen Hintergrundwissen die richtige Perspektive erkennen und im richtigen Moment emotional verlockend festgehalten werden.

Heute war so ein Tag. Alles passte für ein vielversprechendes Fotoshoting für einen Immobilienmakler, wie es Daniel Buch ist.

Daniel kommt aus einer Gastronomiefamilie. Er selbst sagt, dass er als Kneipensohn aufgewachsen ist. Als kleiner Bub war es ganz normal, wenn er im Schlafanzug, bevor es zur guten Nachtgeschichte ging, noch einmal die Stammgäste mit Holzklopfen auf dem Tisch und einem "Glück Auf" begrüßte. Seine Eltern führten über 30 Jahre die Gaststätte "Keglerheim Buch" in Wilkau-Hasslau, welches weit über die Grenzen Sachsens bekannt war und wo richtige Meisterschaften im Kegeln geführt wurden.

Daniel machte ursprünglich eine Ausbildung zum Koch, welche er auch 2001 erfolgreich abschloss. Auch seine zehn Jahre ältere Schwester ist gelernte Hotelfachfrau. Doch niemand aus seiner Familie ist in dieser Branche geblieben. Das Schicksal einer damaligen Berufsunfähigkeit hat Daniel zu neuen Ufern getrieben. In den Jahren 2007/ 2008 hat Daniel als 25 jähriger angefangen sein Leben völlig neu zu orientieren. Die größte Unterstützung erfuhr er dabei von seiner Lebensgefährtin, welche wie ein Motivationsmotor mit Rat und Tat begleitend zur Seite stand. Unter extremen Bedingungen holte Daniel in der Abendschule das Abitur nach. Er startete damals mit 32 Mitschülern, wovon am Ende nur noch vier das Ziel der Reifeprüfung erreichten. Der Herausforderung von ständigen Klausuren, Leistungskontrollen und Prüfungsvorbereitungen konnten die meisten Abendschüler, die hauptsächlich im Berufsleben standen, einfach nicht mehr standhalten. Gleich nach dem Abiturabschluss hat sich Daniel zu einer zweijährigen Ausbildung eines Immobilienkaufmanns entschieden. Den erfolgreichen Abschluss erwarb er im Jahre 2013 und machte sich im April 2014 als Immobilienmakler selbständig.

Eigentlich sehr gewagt, wie er heute rückblickend selbst feststellt. Als Newcomer ohne Startkapital, ohne Namen, Logo oder einer Webseite wagte er den Schritt auf den hartumkämpften Markt. "Eigentlich hatte ich überhaupt keine Ahnung." verriet mir Daniel mit einem verschmitzten Lächeln. "... Also ergänzend; keine Ahnung im Sinne, wie man ein Unternehmen führt. Trotzdem haben die Rahmenbedingungen gestimmt, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Hier konnte ich auf Erfahrungen meiner Eltern zurückgreifen und meine Freundin hat mich auch in dieser Phase maßgeblich unterstützt"

Hinzu kommt, dass das Büro für Daniel kostenfrei im elterlichen Haus, in den ehemaligen Kneipenräumlichkeiten großzügig eingerichtet das richtige Ambiente eines Immobilienmaklers hergibt.Seine Dienstleistung unterteilt sich in zwei Kategorien. Immobilienverkauf und Immobilienbewertung. Wobei der Verkauf ca. 80% seines Portfolios einnimmt.

Ich wollte wissen, wie der erste Kunde, der erste Auftrag zustande kam."Dieser angelte sich von selbst." Erzählte mir der junge Immobilienmakler. " Der erste Kunde kam zu mir durch Mundpropaganda. Durch die Eröffnungsfeier war ein Gast dabei, der wusste, dass eine ältere Dame ein Grundstück verkaufen wollte. Diese ist dann die erste Kundin geworden. Gleich darauf hat der Tipgeber einen Bungalow verkaufen wollen. Das war gleichzeitig meine erste feste Immobilie. Eine Immobilie, die dieser Kunde bereits mit anderen Maklern nicht verkaufen konnte."

Daniel jedoch hat es geschafft.

Zu diesem Zeitpunkt hat er sich intensive Gedanken gemacht, was der Markt in dieser Branche für Besonderheiten verlangte. Dabei fiel ihm beim Recherchieren auf, dass die meisten Immobilieninserate mit wenig Mühe erstellt sind. Ungünstige Fotos oder mangelhafte Dossiers dominieren den Markt. Hier erkannte er den Ansatz, um sein Alleinstellungsmerkmal zu positionieren und auszubauen. Die meisten Fotos werden im grauen Wetter fix geschossen und auch noch unbearbeitet mit einem schnellen Standardtext veröffentlicht. Hier erkannte Daniel seine Chance in der Differenzierung. Es macht natürlich Mühe und kostet Zeit. Aber der Erfolg verlangt Qualität, Zuverlässigkeit und auch Erreichbarkeit.

Diese Tätigkeit erfüllt Daniel sichtlich. Er macht diesen Job akribisch genau, bildet sich durch Selbststudium in dieser Branche ständig weiter und beobachtet den Markt sehr aufmerksam, um immer aktuell zu sein.

Da ändert es auch nichts daran, dass er das Gefühl hat, dass er nur komplizierte Fälle angeboten bekommt mit teilweise schwierigsten Konstellationen. Jeder Fall ist einzigartig und birgt irgendwelche Besonderheiten. 

Da wird ihm z.B. eine traumhafte Immobilie angeboten, welche er zu gern in seinen Bestand aufnehmen möchte. Ein Ehepaar, welches sich in einem Rosenkrieg befindet. Der Mann möchte Daniel beauftragen und versichert, dass er aktiv werden kann, bis Daniel herausfindet, dass seine in Trennung befindliche Ehefrau selbst als Immobilienfachwirten seit Jahren aktiv ist und natürlich unabgesprochen im Hintergrund die Immobilie selbst versucht zu veräußern. Oder ein verrückter Fall von einem Grundstück mit zwei verschiedenen Häusern bebaut. Es soll aber nur ein Haus verkauft werden. Kein Fall ist einfach simpel zu nehmen.

Daniel gesteht mir, dass er die BNI Kontakte am liebsten vor der Entscheidung zur Selbständigkeit gehabt hätte. Was wäre dies für eine Erleichterung gewesen, meint er. All diese Kontakte der verschiedenen Branchen und Experten. Vieles hätte ihm in der Gründungsphase noch leichter gemacht. Hier im BNI lernte er auch weitere Kollegen aus der Immobilienbranche kennen. Durch dieses Netzwerk sieht er diese Kollegen nicht als Wettbewerber, sondern geht in einen erfahrungsaustauch und baut sogar Kooperationen auf.

Ich habe durch dieses Gespräch den jungen Immobilienkaufmann mit all seinen Besonderheiten näher kennen gelernt. Auch seine Hobbies sind spektakulär. Wer dieses Geheimnis lüften möchte, sollte sich selbst mit Daniel treffen(BNI Mitgliedschaft vorausgesetzt).Wir haben uns für diesen Tag verabredet und saßen während des gesamten Gespräches auf seiner Terrasse oberhalb seines Büros mit einer hell erstrahlten Sonne als Begleiterin. Daniel bevorzugte sich mit mir zu treffen, statt den schönen sonnigen Tag für seinen Immobilien-Fotoshoting zu nutzen. Somit hat er mir gegenüber bewusst oder unbewusst, jedoch strategisch clever sein junges Unternehmen im strahlenden Licht präsentiert. Schade, dass man nicht täglich eine Immobilie verkauft oder kaufen muss. Sollte es an dem sein, oder ich jemanden kennen, dann weiß ich, wen ich wärmstens als guten Immobilienmakler empfehlen kann.

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Ein Unternehmensberater besonderer Art

Interessant sind allemal alle Gespräche, die ich bis jetzt mit den verschiedenen Unternehmer-Persönlichkeiten geführt hatte. Alle samt 1-2-1 Interviews waren eine Bereicherung in meiner eigenen Wissenserweiterung und beflügelten gleichzeitig den Netzwerkgedanken. So war ich auch heute auf das vereinbarte Gespräch sehr gespannt.

Ein ruhiger lässiger Typ mit einer ganz sympathischen „Kojak“ Ausstrahlung, so könnte man den Unternehmensberater flüchtig beschreiben. Seine Stärke ist der fachmännische Durchblick in Unternehmenssituationen und deren Einschätzung. Dipl. Betriebswirt (BA) Jörg Bertram kennt sich aus, wenn er die Historie eines Unternehmensschicksaals studiert. Er weiß anhand der Zahlen und Fakten die Situation einer Firma realistisch einzuschätzen und kann beratend in verschiedene Richtungen zur Seite stehen.

Wir haben uns gleich nach dem BNI Treffen des Chapter „August Horch“, bei dem wir beide Mitglieder sind, in der Hotellobby des „Holiday Inn“ Hotels in Zwickau verabredet. Jörg`s Büro befindet sich in Erfurt in Thüringen. Dort betreibt die ETL Unternehmensberatung AG eines der vielen Büros in Deutschland. Die ETL Gruppe ist in der ganzen Welt vertreten. Das Portfolio der ETL ist breit gefächert und beinhaltet Dienstleistungen rund um Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, gewerbliche Finanzdienstleistungen, wie z.B. Leasing und Factory, verschiedene Branchenlösungen und auch die Unternehmensberatung.

Dem Letzteren hat sich Jörg als Fachmann verschrieben. Er ist im Vorstand der ETL Unternehmensberatung AG positioniert und begleitet in seiner Beratungstätigkeit die Spezialisierungsrichtung der Existenzgründung, die Restrukturierung/Sanierung von Unternehmen sowie die Beratung und Begleitung von Unternehmensnachfolgeregelungen.

Die Lobby bot uns einen ruhigen Platz für ein gutes Gespräch. Da wir uns bereits seit längerem kennen und fast jede Woche einmal begegnen, verlief unser Gespräch auch sehr entspannt, locker und ehrlich. Mit jedem Wort, welches Jörg seine Tätigkeit erläuterte, hatte ich das Gefühl von ausstrahlender Fachkompetenz. Sachlich und ausdauernd erklärte er mir die Zusammenhänge und den Ablauf der Unternehmensanalyse, die bei jedem Kundengespräch Bestandteil ist. Im Mittelpunkt stand die sogenannte „Bankvorlage“. Diese Bankvorlage, so erklärte es mir Jörg, ist gewissermaßen der betriebswirtschaftliche Bericht des Unternehmens und ist Kernbestandteil des Konzeptes für verschiedene Anlässe. Diese können verschiedene Ziele sein, wie z.B. die Beantragung von Fördermitteln, von Krediten oder Investitionszuschüssen.

Seine Klienten erhält Jörg aus Empfehlungsquellen, z.B. Steuerberater, Bankenmitarbeiter oder Kammermitarbeiter. In seinen Fällen handelt es sich meist darum, zum Beispiel eine in Schieflage geratene Firma mit einem tragenden und überzeugenden Konzept wieder zu sanieren. Es können auch Konzepte für Existenzgründer sein oder Erweiterungskonzepte für Investitionen oder Betriebserweiterungen. Selbst bei einer Nachfolgeregelung werden Nachfolgekonzepte benötigt.In allen Fällen wird zunächst durch den Einsatz der „Bankvorlage“ systematisch der Betriebswirtschaftsbericht erstellt. Im Konzept wird die Vergangenheit analysiert und es werden die letzten drei Jahre in der Entwicklung abgebildet. Das sind die einzigen Fakten, die zur Verfügung stehen. Das laufende Jahr wird als Status Quo widergespiegelt, analysiert und daraufhin mit den neuen Ideen, Innovationen oder Fakten eine Planung für die nächsten zwei Jahre erstellt. Unter anderem soll damit das Ziel des Finanzierungsantrages erreicht werden.

Dafür gibt es Profis wie Jörg es ist. Sie haben die Erfahrungen im Umgang mit den Finanzhäusern. Sie können nicht nur genau einschätzen und ausrechnen, ob ein Vorhaben in der Umsetzung tatsächlich realistisch ist, sondern sie haben das Feingefühl und die Spürnase, wie so ein Konzept speziell passend aufgebaut sein muss, um es glaubhaft zu präsentieren. Das ist bereits ein weiterer Aspekt. Jörg begleitet seine Klienten auch bei der Vorstellung und Umsetzung der Konzepte und Vorhaben bei den Finanzhäusern.

Seine Augen leuchteten sachlich ausdrücklich während diesem Gespräch. Für mich wirkt Jörg sehr überzeugend und vertrauenswürdig. Bei dieser Dienstleistung ist Vertrauenssache ein wesentlicher Entscheidungspunkt bei der Wahl des Beraters. Hier geht es um Existenzen, um Unternehmen und Menschen, deren Lebenswerke und Zukunft nicht selten von der Fähigkeit, Kompetenz und Zuverlässigkeit des Unternehmensberaters abhängen. Ich habe Jörg kennen gelernt und würde ihn meinem besten Freund auch ruhigen Gewissens weiter empfehlen.

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Greenhorn will`s wissen

Vierzehn Kilometer östlich von Zwickau liegt das kleine Städtchen Lichtenstein. Mit knapp 12.000 Einwohnern ist es immer noch kleiner, als der kleinste Staat Europas. Es gibt viele Unterschiede zwischen den zwei Ortschaften. Nicht nur das kleine "e" im Namen. Zum Beispiel gibt es in dem Lichtenstein in Sachsen eine junge Bewohnerin, die ihre Berufung im eigenen Geschäft gefunden hat. Wer diese junge Dame kennt, und das sind inzwischen viele Leute, der weiß, sie ist immer und überall und sehr geschäftig unterwegs. Ihr Netzwerk an Kunden wächst täglich. Geht es um die Einrichtung von Büro und Geschäftsräumen, dann kommt man in Westsachsen kaum noch an ihr vorbei. Sie ist konstant sympathisch einnehmend präsent. Jessica Spaller.

Ich habe schon seit längerem einen persönlichen Bezug zum Städtchen Lichtenstein. In meiner Jugend hatte ich eine fixe Idee verwirklicht und mit einem damaligen Kumpel ein Fitnessstudio mitten im Zentrum, im ALROWA-Gebäude am Mühlgraben 4 gegründet, aufgebaut und zusammen mit meiner Frau ein paar Jahre geführt. Das war Mitte der 90-iger in meiner Sturm und Drangzeit. Wie sich so oft im Leben der Kreis schließt, habe ich genau in diesem Gebäude, in dem der Fitnessclub "Akzent" damals in der 2. Etage zu Hause war, letztes Jahr Jessica Spaller im Erdgeschoss in Ihrem Geschäft „Bürotechnik & Büroeinrichtung Stiegler“ zum ersten Mal besucht. Dort war ein Ausstellungs- und Verkaufsraum der Bürotechnik Stiegler bis Anfang dieses Jahr noch ansässig. Heute hat sich dort unser Partnerunternehmen MINDWORK Werbeagentur niedergelassen. Auch hier hat sich ein interessanter Kreis geschlossen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Gleich wenn man von der B95 vorbei am der berühmten Miniwelt und dem Schloss Lichtenstein einwärts in die Stadt fährt, kurz vor dem Stadtzentrum, liegt heute linker Hand das Gebäude, welches über mehrere Etagen das Geschäft „Büroeinrichtungen – Stiegler“ beherbergt. Dieses Haus gehört der Familie Stiegler bereits seit 100 Jahren. Der Urgroßvater kaufte es damals.

Als ich in die Räumlichkeiten des ausgebauten und liebevoll renovierten lichtensteiner Gebäudes eintrat, begegneten mir einige Mitarbeiter der Firma Stiegler und zeigten mir den Weg. In der obersten Etage befindet sich das Büro der Chefin. Jessica umarmt ihre Umwelt immer mit einem Lächeln. Ich bin ständig überrascht, wie sie es schafft Geschäft, Privates und die vielen Netzwerkaktivitäten unter einem Hut zu vereinen. Sie schafft es irgendwie und bleibt dabei authentisch natürlich. Jedes Mal, wenn ich mit Jessica ins Gespräch komme, gibt sie mir das Gefühl, dass sie nur für mich da ist und bei ihren vielen Aktivitäten gleichzeitig an mich und meine Geschäfte denkt. Und tatsächlich. Sie ist eine große Netzwerkerin. Sie spürt einfach wer was braucht und ist immer in der Lage eine Lösung und Empfehlung auszusprechen. Das macht sie zur wertvollen Geschäfts- und Netzwerkpartnerin. So auch heute.

Als ich zum Termin pünktlich erschien, war sie gerade mit Rechtsanwältin Enzinger-Leichsenring Im Gespräch. Ich kenne die Fachanwältin für Arbeitsrecht aus dem in Gründung befindlichen Chapter in Stollberg. Jessica knüpft Kontakte über Kontakte und ist dadurch mit einem großen Netzwerk von nützlichen Unternehmern verbunden. Das hat ihr bereits einige Aufträge und Kooperationen gebracht. Aber auch Jessica hat dem Netzwerk sehr viele Empfehlungen und damit Nutzen gebracht. Auch uns, dem schlaue.info Team.Nun bin ich mit ihr zum 2-1-2 Gespräch verabredet, um mehr Details von Ihrem Unternehmen zu erfahren.Bereits beim Eintreten ihres Büros schweift mein Blick zur Decke. Da hingen tatsächlich Plüschwolken. „Aha...“ dachte ich, Einrichtungsideen. Na klar, auf dekorative Art wird so der Schall geschluckt. Nachdem Frau Enzinger-Leichsenring sich verabschiedet hat, bat mir Jessica am Beratungstisch einen Platz an und holte für uns einen Kaffee. Auf dem Tisch verleitete mich eine kleine Mustersesselgarnitur zum Spielen. In einer Schachtel verpackt waren ineinander gesteckte rote Sitzgruppen. Nicht größer als meine Hand. Jessica ertappte mich im begeisterten Spiel des Zusammenstellens und Kombinieren der Sitzmöglichkeiten. „So kann man auch planen“, sagte sie, während sie die zwei Tassen absetzte. „Das ist ein Muster. Die gibt es tatsächlich in Echt.“ Planen der Bürolandschaft und das Einrichten, darauf hat sich das Unternehmen inzwischen spezialisiert.

Das sogenannte USP ist…

Was war doch gleich USP? So fragten wir uns geleichzeitig. Drei schöne Buchstaben zum Rätseln. Ausgeschrieben heißt es: unique selling proposition oder unique selling point. „Komm!“ sagte Jessica, „sagen wir gleich Alleinstellungsmerkmal!“ „O.K., das ist mir auch lieber.“„Bei uns bekommt der Kunde alles aus einer Hand.“ Erklärte mir Jessica weiter.„Wir nennen es ganzheitliche Betreuung. Darunter fallen die Beratung, die Planung, der Vertrieb und die Montage. Wir betreuen den Kunden von Anfang bis zum Ende. Selbst die Montage der Einrichtung realisieren wir mit eigenen Mitarbeitern.“Nachdem ich genauer wissen wollte, wie die Planung vorgenommen wird, bat mich Jessica zu ihrem modern eingerichteten Schreibtisch, welcher gerade mit der Tischplatte in der obersten Einstellung verweilte. So konnte sie mir bequem im Stehen auf den Monitor das Planungsprogramm vorführen. Der Planungsaufwand ist relativ groß. Zuerst muss man vor Ort ein Aufmaß der Räumlichkeiten nehmen, um dieses wiederum maßstabsgerecht in das Planungsprogramm zu übertragen. Erst danach kann man mit der Detailarbeit, dem eigentlichen Einrichten im virtuellen Raum beginnen. Die Herausforderungen liegen gerade im Detail. Das Spiel von verschiedenen Kombinationen der Raumaufteilung in Arbeitsflächen, Aufenthalts- und Empfangsflächen bis hin zu richtig eingehaltenen Abstandsflächen, die teilweise auch gesetzlich vorgeschrieben sind, ist hierbei die wahre Planungsarbeit. Dabei muss Jessica im Blick behalten, welche Möbel, welche Stühle, Container oder andere Gegenstände jeweils zueinander passen. Das fertige Produkt ist eine 3 D Ansicht, die den Kunden zum Auftragsabschluss überzeugen soll. Der Wettbewerb ist auch in dieser Branche sehr stark zu spüren. Im ungünstigsten Fall ist die komplette Planung und somit der Zeitaufwand umsonst. Die Projektierung kann Jessica leider nicht in Rechnung stellen, solange es immer noch andere Einrichtungshäuser gibt, die gar nicht daran denken, diesen Voraufwand dem Kunden zu berechnen.

Nun fliegen lukrative Einrichtungsaufträge nicht einfach so zum Fenster herein. Ein gut aufgestellter Vertrieb ist für einen stetigen Auftragseingang existenziell. Aber „Stiegler Objekt- und Büroeinrichtungen“ haben keinen Vertriebler beschäftigt. Trotzdem werden Aufträge realisiert.„Was ist das Geheimnis?“ fragte ich Jessica. „Mein Vertrieb ist BNI“ lächelte sie mich an. „Jeder der bei BNI unser Unternehmen und unsere Dienstleistung kennt, ist gleichzeitig mein bester Vertrieb.“Das Motto „Wer gibt gewinnt“ hat Jessica parallel zu ihrer Unternehmensphilosophie integriert. Sie nutzt jede Gelegenheit im Netzwerk neue Unternehmerpersönlichkeiten kennenzulernen, präsent zu sein und hält intuitiv die Augen und Ohren offen, um Empfehlungen weiterzureichen. Sie hat das Prinzip „BNI“ für sich entdeckt und generiert so für alle Beteiligten einen Mehrwert und Nutzen.Ich kann nur sagen: Jessica und die Dienstleistung von Bürotechnik & Büroeinrichtungen Stiegler sollte man kennen. Zum Abschluss zückte ich mein Smartphone um das obligatorische Greenhorn-Selfi zu schießen.

© Greenhorn

Greenhorn beim Traditionsunternehmen in Zwickau

Geschichten aus der Vergangenheit sind einfach spannend. Erst recht, wenn man einen besonderen Bezug dazu findet. Wie interessant wird es, wenn man ein erfolgreiches Unternehmen, welches bereits seit mehreren Generationen in der Region von Nachkommen zum Nachkommen weitergegeben wurde und die Unternehmenstradition seit Jahrzehnten in Familienhand gepflegt und bewahrt wurden. Schaut man über 132 Jahre zurück, ist generationenübergreifend geschichtlich viel Turbulentes und sehr Unangenehmes passiert. Der erste Weltkrieg, die Weltwirtschaftskriese, der zweite Weltkrieg, Enteignungen durch die sowjetische Besatzungszone, mehrfache Währungsumstellungen und vieles mehr. Und mitten drin das Traditionsunternehmen „Förster und Borries“.

Im Jahre 1883 etablierte sich dieses Unternehmen noch unter dem Namen “Förster & Bär“ in Zwickau als aufstrebende Buch- und Steindruckerei. Es war bereits eines der modernsten Unternehmen seiner Zeit in dieser Stadt. Mit elektrischem Licht und einer Dampfmaschine wurde die Produktionsstätte betrieben. Ab 1888 firmierte sich das Unternehmen mit dem heute bekannten Namen „Förster & Borries“. Dieses Druckhaus hat die Region und vor allem die Stadt Zwickau Jahrzehnte lang begleitet und entscheidend mit geprägt. Innovationen sind aus diesem Haus in diesen Jahren hervorgegangen und Geschichte wurde mitgeschrieben.

Gäbe es bereits zu dieser Zeit das Netzwerk BNI, so hätte der Gründer Hermann Förster sicher ein großes Netzwerk an Kollegen des Buchdruckergewerbes vorweisen können. Seine 60 Sekunden Präsentation könnte ich mir bildlich vorstellen, wie er sein USP (Alleinstellungsmerkmal) in die Runde hält. Verschiedene Farbvordrucke von Glückwunschkarten, Diplomen, Urkunden oder Formularen in höchster Druckqualität. In der Druckerbranche befasste man sich noch mit Schwarz-weiß Drucksachen. Der Farbdruck erforderte eine hohe Präzession und war noch für viele Druckerkollegen nicht sehr vertraut. Da kam es sehr entgegen, dass Förster & Borries ein Portfolio an hochqualitativen Farbvordrucken zum individuellen weiterverarbeiten den Buchdruckerhandwerk anbot. Als Vertriebler von Förster & Borries konnte man sich sicher glücklich schätzen, ein marktführendes Produkt an der Hand zu haben. Diese Produkte waren selbst weit über die Grenzen des damaligen Deutschlands bekannt. Um den Versand und den Vertrieb der Produkte besser zu koordinieren, brachte Förster & Borries ein spezielles „Musterbuch für Druckereien“ auf den Markt.Hier sehe ich den Bezug der sich bis in die heutigen Tage übertragen hat. Dieses Musterbuch muss ebenfalls in höchster Qualität erschienen sein. Eine dicke Broschüre mit vielen Farbabbildungen, welche jeweils das originale Produkt widergeben muss. Auch heute ist das Druckhaus darauf spezialisiert eine weitreichende Palette an Druckprodukten von Geschäftsdrucken über Prospekte, Mappen, Broschüren, Bücher, Kalender und Plakate allerdings im modernsten Offset- und Digitaldruck zu erstellen.

Faszinierend zu erfahren, dass der Gründer Hermann Förster es war, welcher vorausschauend den effizienteren und ästhetischen Wert des damals ganz neu patentierten Dreifarbendrucks erkannte. Er nahm sich als Erster des im Jahre 1891 in Deutschland patentierten Dreifarbdrucksystems an und revolutionierte dieses. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal wurde im Hause „Förster & Borries“ als Druckertechnologie etabliert, weiterentwickelt und zur Perfektion verfeinert. Und mit dem ersten weltweiten Buch „Führer für Pilzfreunde“ verblüffte das Druckhaus, welches inzwischen auch einen eigenen Verlag beherbergte, mit seinen detailgetreuen Farbillustrationen die Fachwelt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschenleben Förster & Borries mit diesem Pilzführer gerettet hat.

Als wichtiger Arbeitgeber in der Stadt Zwickau konnte das Unternehmen selbst in der Wirtschaftskrise noch viele Mitarbeiter beschäftigen. Das Druckhaus hatte das Glück, das schöne bunte Inflationsgeld unter schärfster Bewachung zu drucken. Über 200 Personen aus der Region konnte Förster und Borries damals zur Spitzenzeit eine Beschäftigung bieten. Neben der Autoindustrie war das Druckhaus Förster und Borries eine wichtige Stütze für viele Arbeitnehmer in dieser Region.

Es ist mir eine besondere Ehre, den jetzigen Geschäftsführer und Teilhaber als Nachkommen der fünften Generation der Familie Förster persönlich zu kennen und zu einem 1-2-1 Gespräch in diesem modernen Druckhaus vor Ort auf der Industrierandstraße in Zwickau zu besuchen.

Thomas Förster ist der Chapterdirektor vom BNI Chapter "August Horch" in Zwickau und führt an der Seite seines Vaters Roland Förster als Geschäftsführender Gesellschafter die operativen Geschäfte des Druckhauses Förster und Borries. Ein junger dunkelhaariger Mann mit einer sportlich dynamischen Aura. Sein Auftreten ist immer korrekt freundlich und sehr aufmerksam. So auch heute, als ich gegen 14:15 Uhr das Foyer des Gebäudes betrat. Es ist ein modernes Gebäude, welches nach der „Wendezeit“ 1993-1994 gebaut wurde. Der Eingangsbereich ist großzügig und lichtdurchflutet gestaltet und beherbergt eine Vielzahl von Kunstwerken in Form von verschiedenen Grafiken und Gemälden, die sein Vater Roland Förster in den Jahren zusammentrug. Thomas zeigte mir einige Bilder und erwähnte, dass das Unternehmen sehr eng mit Künstlern, Galerien und Verlagen zusammenarbeitet. Sein Vater ist sehr Kunstbegeistert und engagiert sich bis zum heutigen Tag sehr in diesem Bereich. Durch die Kompetenz und dem Verständnis zur Kunstaffinität und die jahrelangen Kontakte zur künstlerischen Szene ließen das Druckhaus in das Spezialgebiet der Broschüren, Kataloge und Bücher mit detailgetreuer Bildwiedergabe positionieren.Es entstehen die schönsten Bildbände und Kalender mit dem Fokus auf die farbechte Wiedergabe der dargestellten Objekte. Traditionelle Kunst, professionelles Können und gelebte Geschichte begegnete mir in jedem Winkel dieses modern ausgestatteten Druckhauses. Thomas nahm sich außergewöhnlich viel Zeit für mich und zeigte mir während eines umfangreichen Rundganges in den Produktionshallen sämtliche Druckabläufe. Ich spürte seine Leidenschaft für die gesamten Arbeitsprozesse die in diesem Haus mit den Mitarbeitern und der modernsten Technik täglich realisiert werden. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Perfektion des Offsetdrucks.

Natürlich beherrscht das Unternehmen alle gängigen Drucktechniken, die heutzutage beauftragt werden können. Der größte Wettbewerb weht aus der Billiglinie der Onlineanbieter. Was Förster und Borries aber abhebt ist die Realisierung auch außergewöhnlicher Formate. Vor allem die Schnelligkeit einer Auftragsrealisierung stellt die Onlineanbieter in den Schatten.

In einem separaten Raum stand ein Exemplar einer sehr alten Stanzmaschine, welche die außergewöhnlichsten Formen nach alter Art der Druckerkunst presst, stanzt und schneidet. Hier werden zum Beispiel interessante Taschen für Angebote, Präsentationsunterlagen oder Geschenkmappen ganz individuell gefertigt. Da kann ein Onlineanbieter ebenfalls nicht mithalten. Die außergewöhnlich gewissenhafte Qualität, welche bereits der Gründer Hermann Förster verinnerlichte findet sich auch heute bei den Försters wieder.

Als zuverlässiger und kreativer Partner ist dieses Unternehmen eine sehr empfehlenswerte Adresse. Für diese Führung und dieses Gespräch bedanke ich mich recht herzlich bei Thomas.Ich war so begeistert, dass ich fast vergessen hätte mein obligatorisches Selfi zu schießen. Thomas hat natürlich ausgeholfen. Und auch hier zeigt sich eine bessere Bildqualität....

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zu Besuch bei den Wirtschaftsjunioren

Es gibt sie noch, die stolzen Unternehmertypen, die selbstlos etwas unternehmen. Und zwar für die Region. Junge Unternehmertypen und jung gebliebene versammeln sich regelmäßig, mindestens einmal im Monat zu einem Stammtischtreffen. Darüber hinaus organisieren und realisieren sie miteinander in ehrenamtlicher Vereinsarbeit verschiedene soziale Projekte in der Region.

Am Montag, dem 13.04.2015 war es wieder so weit. Dieses Mal hatte ich auch eine Einladung erhalten. David Pohle, der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Glauchau e.V. lud mich zu ihrem Stammtischtreffen nach Glauchau ein. Das Stammtischtreffen fand in einer für mich bekannten Location statt. Ich berichtete bereits vor ein paar Wochen über die Firma Nanolamina Oberflächentechnik in einem spannenden Interview mit Sebastian Wanitschka. Er ist auch aktives Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren und war dieses Mal der Gastgeber dieses Treffens. Mit einer großen Portion Neugier begab ich mich Punkt 18:00 Uhr zum geladenen Treffpunkt. Es fiel mir nicht schwer mit den etwas über 20 Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Die meisten Anwesenden kannte ich bereits aus dem BNI Netzwerk, besonders aus dem Chapter „August Horch“ aus Zwickau. Es ist schon bemerkenswert, dass erfolgreiche Unternehmer immer wieder in verschiedenen Netzwerken und Organisationen präsent und aktiv unterwegs sind. Die Kunst der Herausforderung besteht dabei in der Balance des Engagements der Geschäftigkeit im Beruf und der Öffentlichkeitsarbeit mit der Verantwortung und Anwesenheit für die Familie unter einen Hut zu vereinen. In der Region würde etwas fehlen, wenn es diese Unternehmertypen nicht geben würde. Denn man spürt sie mit ihren sozialen Aktivitäten an vielen bedürftigen Punkten.

Mit viel Liebe zum Detail bereitete das Team von Nanolamina das Treffen vor. Ein reichliches Buffet sorgte für das leibliche Wohl und die aufgereihte Bierzeltgarnitur im hinteren Teil des Nanolamina-Office vermittelte ein ungezwungenes Feeling des Beisammenseins. Als Gast, der zum ersten Mal bei so einem Treffen dabei sein durfte, fühlte ich mich sofort dazugehörig. Nachdem die Plätze von Mitgliedern, Gästen und Fördermitgliedern gefüllt waren, eröffnete der Vorstandsvorsitzende die Stammtischrunde. Im Übrigen sind Fördermitglieder diejenigen Mitglieder, die das fortgeschrittene Alter über 40 erreicht haben. Somit kann das Wort „Junioren“ weiterhin beibehalten werden. Das spielt aber keine besondere Rolle, dann man könnte sagen, es geht nach dem Motto: „wer aktiv ist, ist dynamisch und somit sowieso Junior“. Oder so wie es auf ihrer Webseite heißt: „Die Mischung machts!“ Die Wirtschaftsjunioren Glauchau wurden 1990 gegründet und gehören zur Industrie und Handelskammer (IHK) Chemnitz bzw. zur Regionalkammer Zwickau. Das offizielle Motto lautet „Gemeinsam Clever“. Leicht zu merken bei dem Fahrzeugkennzeichen „GC“ für Glauchau.

Als erstes durfte jeder sich und sein Unternehmen in der Runde kurz vorstellen. Da wir dieses „Elevator-Gespräch“ bei jedem BNI Treffen mindestens einmal wöchentlich üben, fiel mir das sehr leicht. Anschließend gab es zwei Vorträge von verschiedenen Mitgliedern. Den Anfang machte MIKOMI, das Institut für Mittelstandskooperation aus Mittweida. Mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation offerierte MIKOMI Ihr Portfolio des Bereiches von Weiterbildungsangeboten für mittelständische Unternehmen bei der Hochschule in Mittweida. Das Team von MIKOMI, welches Claudia Gränitz-Kleiber als erfahrene Personalentwicklerin im Bereich Weiterentwicklungsplanung und Kundenbetreuung begleitet, bietet mehrere Weiterbildungsmodule, die verschieden und flexibel kombinierbar sind, mit Zertifikaten und sogar einem Masterabschluss an.

Anschließend begeisterte der Gastgeber mit einem Ausflug in das spannende Feld der Nanotechnologie und dem Wirken seines Unternehmens der nanolamina Oberflächentechnik die Anwesenden. Hier konnten wir nicht nur das interessante Wirkungsfeld des Unternehmens kennenlernen, sondern auch einen kleinen Ausflug in die Geschichte und mögliche Zukunft dieser Technologie und Möglichkeiten zusammenfassend erleben. Nanolamina bewegt sich auf einem zukunftsträchtigen Markt. Durch innovative Ideen meistert das Team alltägliche Herausforderungen auf dem Gebiet von Gebäudesanierungen, Beschichtungen aller Art und funktionalisierte Oberflächenbeschichtungen sowie Versiegelungen.Im weiteren Verlauf gab es eine Abstimmungs- und Diskussionsrunde über verschiedene anstehende Aktivitäten der Wirtschaftsjunioren in der unmittelbaren Umgebung von Glauchau. Zum einen ist hier die aktive Teilnahme an der 775 Jahr Feier von Glauchau organisatorisch diskutiert worden und zum anderen steht auch die Benefiz- Veranstaltung „Socker-Cup“ am 21.06.2015 bevor, zu dem unter anderem noch Fußballteams aufgestellt werden müssen. Mich freut es ganz besonders, dass ich für das BNI Team gerade hier zwei weitere Mitstreiter gewinnen konnte. Auch die Wirtschaftsjunioren stellen ein eigenes Fußballteam zusammen.

In der dritten Stunde an diesem Abend klang das Treffen in einer entspannten „Stehpartyrunde“ aus. Bei dieser Gelegenheit konnte man sich gut unterhalten und über weitere Projekte austauschen.Die Wirtschaftsjunioren sind auch ständig auf Suche von weiteren Mitgliedern, die bereit sind aktiv an sozialen Projekten in unserer Region mitzuwirken. Es ist ein tolles Team und hat mir sehr gut gefallen.

David hat schon für das nächste Treffen im Mai eingeladen. Dann wird gegrillt und jeder kann seine Familie mit Kindern mitbringen. Die Kinder von heute sind unsere Junioren von morgen. Leben wir es ihnen vor!

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Im Fokus: Kerstin König

Kann eine Nutzung einer Dienstleistung gleichzeitig ein 1-2-1 Gespräch ersetzen? Meiner Ansicht nach kann es kein tieferes, intensiveres Vier-Augen Gespräch geben, wie gerade diese Erfahrung. Es bedarf sicher keiner Erläuterung, weshalb ich diese Aussage treffe. Schon gar nicht, wenn ich an dieser Stelle die Dienstleistung beim Namen nenne.

Zwei Wochen musste ich auf diesen Termin warten. Nun war es endlich soweit. Am Montag gegen 9:45 Uhr machte ich mich in Meerane auf den Weg und fuhr auf den großen Parkplatz, der sich zwischen dem Lidl und der äußeren Crimmitschauer Straße erstreckte. Guter Standort, dachte ich, hier hat man immer Parkmöglichkeiten. Gleich angrenzend an der großen Fläche des Parkplatzes steht der größere Komplex der alten Molkerei Meerane. Und trotzdem fühlt sich Kerstin König, meine heutige Gesprächspartnerin, an diesem Standort mit ihrer Na-VITA Fachpraxis für Naturheilkunde nicht optimal platziert.

Pünktlich zum Termin trat ich in die Räumlichkeiten auf der Rückseite der Alten Molkerei ein. Ein schmaler Vorsaal trennte Kerstins Praxis vom kleinen Wartezimmer, gefüllt von interessanten Hochglanz Broschüren und Na-VITA Flyern. Man spürt förmlich die natürliche Gesundheit in der Luft. Dort wartete ich lesend in den Naturartikeln der Werbe- und Informationsschriften, bis die vorherige Klientin die Naturheil-Praxis verlassen hatte. Dann empfing mich die Nadelkönigin lächelnd freundlich und führte mich in das hintere Praxiszimmer. Ein Stuhl stand gleich neben einer Arbeitsfläche, welche als Praxistisch diente. Dort sitzend hatte ich einen guten Blickkontakt zu Kerstin, die sich gegenüber platzierte. Wir unterhielten uns über die Naturheilkunde und verschiedene Praktiken und Möglichkeiten, die Kerstin mit Ihrer Praxis als Heilpraktikerin zu bieten hat.

"Während des Gespräches holte Kerstin mit einem höhnischen Grinsen eine elend dicke und stumpfe Nadel aus der Schublade, um mir eine Kartusche voller Blut aus meinem schönen Körper abzuzapfen. Das war nämlich notwendig, wenn ich die sogenannte Vitalblutanalyse im Dunkelfeld zur Blutbestimmung über mich ergehen lassen wollte. Meine Haut fühlte sich blass schlipprig und unterkühlt an. Die Hände zitterten vor Angst und mein mit Liebe erfülltes ahnungsloses Herz schien fast zu zerspringen. Kurz vor der klinischen Ohnmacht leierten meine Augäpfel..."

Nein, natürlich erlebt man so ein Horror- Szenario nicht. Das waren nur Restbilder in meinem Kopf, die mich während der Fahrt in die Praxis ungewollt begleiteten. Ich wusste gar nicht, dass bei dem Zapfgerät überhaupt eine Nadel enthalten ist und spüren tut man auch rein gar nichts. Mich wunderte es, dass sie mit diesem mini Tröpfchen Blut überhaupt etwas anfangen konnte. Kerstin wollte nur wissen, ob sie es aus dem Finger oder aus dem Ohr Zapfen soll. Ich entschied mich für das Ohrläppchen. Da sehe ich das Blut nicht und bleibe bei Bewusstsein. Das hat den Vorteil, dass wir uns gleich unmittelbar nach dem Piks weiter unterhalten können und ich live erleben konnte, was dann mit meinem Blut unter dem Mikroskop passiert.

Kerstin nahm zwei kleine Glasplättchen, so wie man es aus jeder spannenden CSI Serie kennt. Dann schmierte sie den kaum vorhandenen Klecks meines wertvollen roten Lebenssaftes zwischen die Glasplättchen und legte dieses Objekt der Forschung unter eines der Okulare des Dunkelfeldmikroskops. Das sah schon irgendwie beeindruckend wichtig aus. Das war es auch. Schließlich ging es um meine Blutanalyse. Ein Laptop links neben dem Dunkelfeldmikroskop war direkt mit dem Teil verbunden und die Software blendete ein Fenster ein, wo man eine Art Video sehen konnte. Nur war das kein gängiger Videoclip, sondern die Liveübertragungen des Actionthrillers, welcher sich gerade zwischen den Glasscheiben abspielte.

Eine kleine Weile schaute die Heilpraktikerin schweigend konzentriert durch die moderne Technik und beobachtete meine weißen und roten Blutkörperchen in 1000-facher Vergrößerung, wie diese wahrscheinlich ein Shakespeare Drama vorführten. Parallel dazu konnte man das Bild auch auf dem Fenster des Laptops sehen. Aber ehrlich gesagt erkannte ich genau so viel, wie auf den Ultraschallbildern meiner Kinder aus den frühen 90-iger Jahren.

Mit einem strengen Blick hob Kerstin langsam den Kopf zu mir und sagte: "viel kann man leider nicht sehen." Ups! War das nun die gute oder die schlechte Nachricht heute?

"Weder noch" teilte mir Kerstin beruhigend mit.

"Deine roten Blutkörperchen sind etwas miteinander verklumpt. Dadurch kann man die einzelnen Konturen nicht so richtig erkennen. Aber ansonsten ist alles sehr normal."

In diesem Zusammenhang erklärte mir Kerstin die möglichen Ursachen dieser leichten Verklumpung. Bei mir trifft wohl eine leichte Übersäuerung zu. Mein Blut ist durch meine Nahrungsaufnahme und Lebensstiel etwas übersäuert und reagiert dadurch mit einer Verklebung der roten Blutkörperchen.

Darf man solche Hiobsbotschaften eigentlich einem richtigen Mann mitteilen? Na gut, so dramatisch ist ein Kuschelkurs der roten Blutkörperchen nun auch wieder nicht, da man durch eine bewusstere Ernährung von basisch wirkenden Produkten ziemlich schnell wieder die Balance herstellen kann. Kerstin beriet mich noch umfangreich und gab mir ein Rezept sowie eine Nahrungsliste mit auf den Weg.

Diese Vitalblutanalyse im Dunkelfeld war nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Portfolio der Heilpraktikerin. Weiterhin bietet Kerstin auch Verschiedene Therapien an. Sie behandelt ihre Patienten mit Eigenbluttherapie, Akupunktur, Blutegeltherapie oder einer Dorn-Breuß-Wirbelsäulentherapie.

Als ich mich verabschiedete, wusste ich, dass ich nicht das letzte Mal hier bin.

Während ich die nächsten zwei Abendessen bei geriebenen Möhren mit etwas kaltgeschleuderten Olivenöl saß, fühlte ich, wie schmackhaft basisches Essen sein kann.

Die Kompetenz von Kerstin hat mich sehr überzeugt. Ich kann sie nur empfehlen, wenn ein Patient eine natürliche Alternative bzw. eine Ergänzung zur klassischen Schulmedizin sucht. Kerstin hat sich auch auf Suchttherapie spezialisiert. Zum Beispiel auf Raucher-Entwöhner. Aber auch andere Naturheilmethoden sind in ihrer Praxis anzufinden. Parallel dazu betreibt Kersten noch einen Onlineshop für ihre Produkte.

Ich kann nur empfehlen: einfach mal vorbei schauen. Ich meine in Ihrer Praxis und auf ihrem Onlineshop. http://www.na-vita.de

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Im Fokus: Cathleen Dämmler

Feuchte Kälte, nasser peitschender Wind mit beißenden Regentröpfchen begleiteten mich auf dem Weg zu meinem 1-2-1 Gespräch in Zwickau zur Stilfabrik. Das sind die Momente, die man sich nicht wünscht. Der unendliche Weg zu dieser krankmachenden Jahreszeit vom Auto bis zur beherbergenden Tür des anvisierten Ziels: der Eingang des Ausstellungsraumes der Stilfabrik.

Obwohl ich mein Auto zwanzig Meter vom Eingang entfernt, halb auf dem Gehsteig in Richtung Stadt parkend, fast schon am Ort des Geschehens stand, erschien mir der Weg durch das unbehagliche Wetter fast dreifach so weit. Ich griff nach der Türklinke. Oh-jäh; die Öffnungszeiten sagten, dass erst ab 15:00 Uhr das Gebäude geöffnet ist. Ich war aber 13:00 Uhr mit Cathleen verabredet. Es ist zwei vor eins. Die Tür war verschlossen. Durch die Scheibe konnte man auch keine Anzeichen von Geschäftstätigkeiten sehen. Der unangenehm kalt beißende Wind nahm einfach nicht ab.

Habe ich mich vielleicht verhört, als ich den Termin vereinbart hatte? Vielleicht hat die Stilfabrik noch ein anderes Büro, wohin Cathleen mich eingeladen hatte.

Ein unbehaglich wirklich grippefreundliches Wetter. Ausgerechnet heute!

Aber alles gut! Als ich meinen suchenden Blick über die andere Straßenseite streifen ließ, sah ich die junge Designerin bereits auf mich zukommen. Ihre schulterlangen Haare leuchteten leicht Kastanienrot trotz nieseligen Wetter. Daran könnte man Cathleen auch aus größerer Entfernung noch erkennen. Sie war pünktlich zu unserer Verabredung gekommen. Ich war sichtlich erleichtert, als wir die Schwelle aus der nass kalten Welt in den wohlig warmen Ausstellungsraum überschritten.

Ein freundliches Ambiente umgab uns. Der Ausstellungsraum bot dem Betrachter ein stimmig modernes und aufgeräumtes Bild an verschiedenen Möbeleinrichtungen sowie Sitz- und Lümmelecken. Gerade nüchterne Linien überwogen bei allen ausgestellten Projekten und wirkten sachlich effizient. Hier empfing die Familie Dämmler, die Eigentümer der Stilfabrik bereits

Anfang Januar die BNI Runde des Chapters August Horch aus Zwickau zum Frühstück. Daher kannte ich die interessante Umgebung bereits. Damals umschmeichelten interessante Farben der Raumbeleuchtungen die gesamten Ausstellungsprojekte. Heute durchdrängte das helle Tageslicht die Schaufenster und gaben dem Raum ein etwas nüchternen Zauber der verschiedenen Materialspiele und raffinierten Objekte in ihrer ganz eigenen zugewiesenen Funktionalität.

Wir setzten uns an den quadratisch länglichen Esstisch, nicht weit vom Eingang. Von hieraus hatte man den Überblick über alle Details des Ausstellungsraumes.

Cathleen saß an der Stirnseite gleich neben mir. So konnte sie mir einen guten Einblick auf ihr iPad geben. Anhand von Beispielen über ihre Webseite zeigte Sie mir, wie die Stilfabrik sich nach Außen präsentiert und welche werbende Message transportiert werden sollte.

Die Stilfabrik ist anders. Immer mehr setzt sich die Handschrift der jungen Designerin durch. Ihr geht es schon lange nicht mehr darum zu sagen, dass die Produkte ökologisch und nachhaltig hergestellt werden. Es geht auch gar nicht mehr darum, dass die Stilfabrik die Wünsche der Kunden individuell bedient und alles nach Maß anfertigt, sowie dass alle Leistungen praktisch aus einer Hand realisiert werden. Mit eigenen Tischlern in eigenen Werkstätten.

Es ist etwas Anderes!

Cathleen ist jung dynamisch und sprudelt voller neuer Ideen. Sie wirkt frisch und möchte es ihren Kunden anders vermitteln. 

Es geht um etwas Anderes!

Im Mittelpunkt steht der Mensch! Nicht die Möbel, die Ausstattung oder die Accessoires.

Der Mensch wohnt in einer Umgebung, in der er sich wohlfühlen will. In der er sich glücklich fühlt. Und was macht den Wohlfühlfaktor aus?

Cathleen prägte den Satz: Ein aufgeräumtes Zimmer macht zufrieden und glücklich.

Natürlich spielen noch einige andere Faktoren eine Rolle. Das Spiel von Materialien und Farben. Die Raumeinteilung sowie die Wirkung des Raumes im Ganzen.

Mit aufgeräumt meint sie nicht allein die physische Ordnung eines Raumes. Es ist vor allem die psychische Wirkung des Raumes auf das Individuum selbst. Was für den einen beruhigend wirkt, kann den anderen ziemlich nerven. Da ist es gleichgültig, ob die Möbel "BIO" sind. Cathleen geht vom Menschen aus. Sie will den Menschen, der in einem Raum wohnt, arbeitet oder sich aufhält als individuelles Wesen betrachten. Ein Beratungstermin hilft ihr das innere Wesen ihrer Kunden kennen zu lernen. Es bedarf viel Einfühlungsvermögen, um den Kunden als Menschen zu verstehen und ihm das richtige Ambiente vorerst in einer 3 D Simulation zu kreieren.

Das Auge sieht die Dinge auf seine eigene Weise. Das Gehirn gleicht das Gesehene mit den Erfahrungen, den Erlebten, der Gefühlswelt und den Träumen ab und entscheidet dann über Zufriedenheit und Glücksgefühl. In diesem Moment begibt sich der Betrachter in die Sphäre der gedanklichen Zukunft und entscheidet aus dem Bauch heraus über Glück oder Ablehnung.

Cathleen spürt diese Reise ihrer Kunden und hat deshalb den richtigen Instinkt für das passende Design. Das macht sie so Einzigartig und somit die gesamte Stilfabrik. Das scheinbar Schwierigste ist es, genau diese Formel über eine Webseite zu vermitteln. Hier steht Cathleen noch am Anfang und ist mit dem gegebenen Zustand noch nicht im Reinen. Sie sucht noch nach Lösungen, wie sie ihre Vorstellungen, den Kunden zu berühren und ihre Ideen zu vermitteln am besten realisiert. Das ist ein starker Prozess, der momentan im Gange ist.

 Es ist ein neuer Aufbruch. Ein Familienunternehmen steht vor dem Wandel. Cathleen folgt nicht den Spuren, die ihr vorgegeben sind. Das wäre zu bequem und wahrscheinlich auch falsch. Sie hat ein klares Ziel, wie die Stilfabrik in Zukunft positioniert ist und als modernes Unternehmen nach außen auftritt. Es ist ein schwieriger Weg, der ihr viel Kraft abverlangt. Es ist nicht einfach andere davon zu überzeugen, dass die neuen Wege gegangen werden müssen, um auch in Zukunft auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Menschen haben Angst vor Veränderungen und blockieren lieber, um auf dem gewohnten und bekannten Pfaden zu bleiben. Doch die Welt verändert sich täglich, die Kunden verändern sich, ihr Anspruch und ihre Wahrnehmung der Welt. Wer das nicht erkennt, hat eines Tages das Nachsehen. Cathleen spürt diese Wandlung intuitiv. Noch steht sie in der Mitte. Auf der einen Seite vergangene Traditionen, eingefahrene Pfade und auf der anderen Seit neue leuchtende und zukunftsweisende Wege, die sie auf jeden Fall gehen wird.

Und gerade deshalb ist die junge Designerin in ihrer Herausforderung und Umsetzung nicht mehr aufzuhalten. Sie ist sich sicher. Die Stilfabrik wird sich in Zukunft von der Konkurrenz enorm unterscheiden. Ihre Kunden werden die Richtigen sein. Das Glück wird dadurch beide begleiten: die Kunden der Stilfabrik und auch Cathleen selbst.

Sie hat es selbst in die Hand genommen und mit neuen außergewöhnlichen Kooperationen und Projekten den ersten Meilenstein für die Zukunft gelegt. Das Projekt GEPRAWO mit nanolamina und der Steuerberatungskanzlei Silke Vobig ist eines der Jüngsten dabei. GEPRAWO steht für Gesundheit-Praxis-Wohlbefinden und verbindet das KNOW-HOW von den drei Unternehmen zu einem starken Partnerprojekt.

 Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch. Umso mehr Einblick habe ich nun in die Welt der Designerin und wie sie an die Aufgaben herangeht. Die Natur steht ihr als Vorbild zur Seite. Die Naturgesetze bieten ihr die schönsten Ideen und Inspirationen in der Umsetzung. Bei all ihren umgesetzten Projekten hat man das Gefühl, der mathematisch goldene Schnitt ist der Begleiter ihrer Seele. Es passt einfach alles, was sie macht.

Mit diesem Gefühl verabschiedete ich mich von Cathleen und vereinbarte gleich einen weiteren Termin für meine privaten Wohnräume selbst.

Ich bin so neugierig darauf, was sie mir an meiner Wohnsituation im Wohlfühlfaktor positiv verändern kann.

Wer etwas mehr als eine effiziente Einrichtung sucht, nämlich ein Ambiente mit natürlichem Glücksgefühl, der sollte sich auf jeden Fall mit Cathleen unterhalten und bei ihr ein Kunde werden.

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Im Fokus: Claudia Krischker

Am Fuße des sogenannten "Heckertgebietes", ganz früher auch "Gulanhöhen von Karl-Marx-Stadt" genannt, auf der Helbersdorfer Straße, steht auf der linken Seite, gleich gegenüber eines Getränkemarktes ein älteres Haus. Der Getränkemarkt war weit vor der Wende als "Kofi" eines der ersten Einkaufsgelegenheiten der glücklichen Heckertgebiet-Neubaublock-Bewohner errichtet worden. In dieser Gegend hat sich im Erscheinungsbild fast nichts verändert. Nur die Schilder sind bunter gestaltet, die den Getränkemarkt als solches identifizieren lässt. Das Haus, in welchem ich meinen Termin hatte, reihte sich in das Erscheinungsbild längst vergangener Zeiten ein. Nichts weißt von außen auf irgendeine moderne Errungenschaft hin. Der Innenhof ist völlig zugeparkt von Fahrzeugen aller Art und verschiedenster Kennzeichen. Teilweise musste ich meinen Bauch einziehen, um quer daran vorbei zu balancieren. Auch ein dunkler Porsche stand wegversperrend in der Einfahrt. Auf der Rückseite sind zwei Eingangstüren, wovon die hintere der offizielle Eingang zum Unternehmen ist.Als ich in das Treppenhaus der ständig offenen Tür eintrat, fühlte ich mich am Anfang etwas seltsam. Ein Gewusel und Auflauf von Menschen liefen in diesem engen Treppenhaus hin und her und die Treppen rauf und runter. Gegrüßt haben mich alle freundlich, als ob ich dazu gehöre. Obwohl ich etwas hilflos suchend umher schaute, schien ich in dieser Menge der Menschen nicht sonderlich als Fremder aufzufallen. Ich befand mich im Technologiezentrum bei der Firma Z&K GmbH, auch ZUKOS genannt.

Zwei Mal kurz hintereinander wurde ein Friseurgeschäft in Chemnitz bereits Opfer eines Einbruchs. Die Eingangstüren haben die Schurken aufgebrochen und einige Wertgegenstände gestohlen. Viel Ärger für die Inhaberin. Sie wollte etwas ändern. Sie wollte eine Sicherheitsanlage installieren, welche zukünftige Einbrüche endlich unmöglich machen sollten. Aber was ist das Beste auf dem Markt? Was schützt wirklich und wirkt beruhigend? Sie wollte nichts falsch machen. Eine typische Ausgangslage für Claudia Krischker ihre Kompetenz mit einer guten Beratung einzubringen. Genau das hat sie auch getan. In diesem Fall schlug Claudia die Installation einer modernen Nebeltechnikanlage als Zusatz zu einer guten Eingangssicherung vor. So könnte man verhindern, dass bei weiteren Einbrüchen wieder Wertgegenstände aus dem Laden auf dem Schwarzmarkt umgelagert werden. Es wäre zwar die Tür defekt, aber das deckt die Versicherung ab. Die Inhaberin des Friseurgeschäfts war sichtlich erleichtert eine gute Lösung durch die kompetente Beratung gefunden zu haben.

Im engen Flur stand ich vor der Tür, wo mich Claudia bereits zum 1-2-1 Gespräch erwartete. "Kaffee? Weiß? Süß?" Konfrontierte sie mich mit ihrem bekannten Lächeln als aller erstes? Ich zögerte etwas. Drei Fragen auf einmal. Das ist eine Frage zu viel für mich. Anschließend saßen wir gemeinsam am Tisch bei Kaffee - weiß, so wie ich es liebe und ein kleiner Teller mit vier Keksen stand einladend neben meinem Schreibblock. Einen Keks mit Schokolade ummantelt hat Claudia selbst gegessen. "Arbeiten die vielen Leute alle bei ZUKOS?", war mein Einstieg ins Gespräch.Claudia erläuterte: "Diese Woche ist eine kompakte Akquisewoche mit Workshops gewesen. Da kamen auch Mitarbeitende aus anderen Regionen. Selbst aus Hamburg sind Leute angereist. Deswegen ist das Haus ziemlich voll.""Und wie ist ZUKOS als Unternehmen aufgebaut? Seit wann arbeitest Du hier?" Hakte ich weiter nach. Die Antwort verblüffte mich ehrlich gesagt etwas.

ZUKOS gibt es erst seit September 2014. Seit dieser Zeit ist Claudia auch als Verkäuferin und Beraterin hier tätig. Es ist ein Strukturvertrieb. Die meisten Mitarbeitenden sind selbständige Unternehmer. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zu anderen Strukturvertriebsunternehmen. Bei ZUKOS gibt es nur maximal vier Stufen im Strukturvertrieb. Ein weiterer Unterschied ist, dass man bei Fleiß und Erfolg höher gestellte Strukturvertriebler in der Hierarchie auch überholen kann. Außerdem werden Mitarbeitende nach ihren Stärken in vier Kategorien von Aufgaben positioniert. Da gibt es die reinen Vertriebler, die neue Interessenten für die Struktur gewinnen, die Verkäufer und Berater, die Techniker sowie das Promotionsteam.

Claudia hat sich auf die Beratung und den Verkauf von Freilandanlagen und Nebeltechnik spezialisiert. Sie sagte mir, dass gerade diese Funktechnik sehr fortschrittlich, unabhängig und universell flexibel einsetzbar ist. Claudia erklärte mirweiter: " Der Vorteil unserer Freilandüberwachung ist die super schnelle Reaktion der Polizei, weil die Alarme mit absoluter Priorität behandelt werden (wie bei einem Banküberfall) und wir eine Festnahmequote haben von 70-80%. Darüber freut sich der Unternehmer, die Polizei und auch wir. Und das, weil es praktisch keine Fehlalarme gibt! Denn die SOS Notrufleitzentrale verifiziert die Alarme in Sekundenschnelle." Die Funktechnik ist selbst intelligent. Diese steht permanent mit der SOS Einsatzzentrale in München in Verbindung. Die Funktionalität sowie der Akkustand werden der im Einsatz befindlichen Sicherheitstechnik ferngewartet und überwacht. Es ist ein sehr junges Unternehmen und hat sich hohe Qualitäts- Ziele gesteckt. Das Unternehmen strebt an, auch ohne eine VDS Zertifizierung als hochwertiger Sicherheitspartner akzeptiert zu werden. Versicherungen haben dies zum Großteil bereits erkannt. Es ist eine moderne Technik und ein modern orientiertes Unternehmen.

Ich wollte wissen, was denn das Besondere, das Alleinstellungsmerkmal an ZUKOS ist. Claudia lächelte wieder mal und sagte: "Bei uns wird der Kunde umfangreich beraten und er hat die Gelegenheit die Technik hier in unserem Haus anzufassen und zu testen. Auch die klare Kompetenzverteilung unserer Mitarbeiter ist in unserer Branche beispiellos.""Und wen spürt ihr als Konkurrenz am meisten?" "Da gibt es die billige Technik aus dem Baumarkt nebenan." Erwiderte Claudia. "Obwohl man diese Qualität und Funktionalität in keiner Weise vergleichen kann, spüren wir aber diesen Wettbewerb."

Claudia sucht vorwiegend Kunden, die ihren Außenbereich absichern wollen oder müssen. Das sind beispielsweise Baufirmen mit Baumaschinen oder Baustellen, die gezwungener maßen oft unbeaufsichtigt sind. Unternehmen die einen Fuhrpark betreiben und ihre Fahrzeuge vor unbefugten Zugriff schützen müssen. Hier gibt es grundsätzlich sehr viel Nachholbedarf. Die Zustände in unserer Gesellschaft und deren Entwicklung zwingt immer mehr Leute zu der Erkenntnis etwas für ihren Schutz und Sicherheit zu tun. Der Markt ist lange nicht gesättigt und wird es auf Grund der ständigen Weiterentwicklung der Technik nie sein.Claudia ist sich sicher, genau zur richtigen Zeit die richtige Branche für sich gefunden zu haben. Technik war schon seit ihrer Kindheit ihr Steckenpferd. Ihr Vater hat sie dahingehend bereits in der Kindheit geprägt.

Wer also einen Bau- oder Fuhrparkunternehmer kennt, sollte mal Claudia ihre Telefonnummer zustecken. Claudia kommt sicher.

Als ich mich verabschiedete war der vierte Keks gegessen.Und zum Schluss noch ein Selfi!

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Im Fokus: Sebastian Wanitschka

Zu Gast bei „Zwergschicht“. So könnte das 1-2-1 Gespräch als Überschrift lauten, wenn man versucht den außergewöhnlichen Namen ins Deutsche zu übersetzen.

Die letzte 10 Minuten Präsentation über die kleinen Teilchen und deren Bändigung für intelligente Anwendungen in verschiedenen Produkten hat mich auf noch mehr Informationen der Firma nanolamina neugierig gemacht. Und so habe ich mit Sebastian Wanitschka kurzum einen Termin in Glauchau vereinbart.

Obwohl ich dieses Unternehmen von Sebastian noch nie besucht hatte, wusste ich sofort wo der Sitz des Unternehmens ist. Mein Navi zeigte genau an den Ort meines Lieblings-Chinesen, wo ich ziemlich regelmäßig mit meiner Frau und Kids die chinesische Flatrate im kulinarischen Genuss bis zum warnenden Völlegefühl erleben darf. Gleich daneben erhebt sich hinter einer ausreichenden Parkfläche ein modern gebautes Aluminium-Glasfassadengebäude im 90-iger Jahre Stil. Die Unternehmenstafel offenbarte bereits die Baubranchen-lastigen Mieter in diesem Komplex. Es hatte etwas von einem Charme eines kleinen Technologieparks.

Gleich rechts vom gläsernen Eingang erstreckte sich noch ein flacherer Anbau in welchem in der Parterre nanolamina ihren Unternehmenssitz beherbergt. Sebastian begrüßte mich erwartungsvoll in dem offenen Großraumbüro, in welchem noch weitere Mitarbeitende anwesend waren. Er stellte mich kurz vor. Ebenso durfte ich seine Geschäftspartnerin, Teilhaberin und Mutter in einer Person kennenlernen. Natürlich korrigierte Sebastian die Reihenfolge der Titel. Unmissverständlich wurde mir sofort klar, hier handelt es sich um ein liebevoll und verantwortungsbewusst geführtes Familienunternehmen.

Sebastian führte mich gleich als erstes durch sämtliche Räumlichkeiten. Das Großraumbüro, so erklärte mir Sebastian, hat phänomenale Vorteile. Man ist ständig am Ort des Geschehens, man bekommt alles viel schneller mit und hat kurze Kommunikationswege. Auch Entscheidungen werden dadurch unkomplizierter direkt getroffen. Nachdem er mir den Ausstellungsaal gezeigt hatte, gingen wir durch das Großraumbüro zum hinteren Teil des Gebäudes, wo sich eine Art Gemisch aus Lager, Werkstatt und Labor des Unternehmens befand. Dort sind wir an einem größeren Tisch stehen geblieben. Es standen verschiedene Gläser, Eimer und sonstige Verpackungen in den Regalen. Auf dem Tisch lagen Proben von gerade in Experiment befindlichen Mixturen von Beschichtungen oder ähnliches.

Es ist schwierig nanolamina in eine Branchenschublade einzugliedern. Es ist eine Mixtur von Bauunternehmung, Handwerkerbetrieb, Ingenieurwesen, Technologie und naturwissenschaftliches Labor. Nanolamina ist mehr auf Beratung und Lösungsvorschläge von Abdichtungssystemen und Beschichtungen bei Feuchtigkeits-, Oxidations- oder auch Schimmelbefall spezialisiert. Sie vertreten mehr die Technologie von Lösungen und nicht ein Angebot eines Produktportfolios. Nanolamina sucht die Herausforderung, wie man Probleme am Bau, die in diesen Bereich vertreten sind, lösen kann. Inzwischen verzahnen sich die Aufträge auch in die Industrie hinein. Dabei macht sich nanolamina die Errungenschaften der Nanotechnologie zu nutze. Sie beziehen verschiedene bewährte oder gern auch neu erfundene Basisprodukte mit außergewöhnlichen Verhaltenseigenschaften und experimentieren im hauseigenen Labor so lange, bis das gewünschte Ergebnis für die gewünschte Herausforderung der Auftraggeber erfüllt ist. Größten Teils handelt es sich um Beschichtungen.

Ein Zweimannteam führt im Anschluss die Aufträge mit den intelligenten Materialien aus.

Und weil das Unternehmen so außergewöhnlich komplex aufgestellt ist, konnte mir Sebastian die Frage nach dem Wettbewerber nicht richtig beantworten. Nanolamina ist zwar noch ein junger und überschaubarer Betrieb, trotzdem befinden sich die Auftraggeber bereits in ganz Deutschland. Sogar Kanada steht mit einem Interessenten als Partner in den Startlöchern.

Nach der Frage, welche Kunden Sebastian am liebsten mag, antwortete er: Kluge selbstkritische Kunden, die sich beraten lassen und auch klare Zusammenhänge selbst erkennen.

Und was könnte man für Sebastian tun? Wie könnte man für nanolamina eine Empfehlung abgeben?

Wer bewusst Gebäude oder Fassaden betrachtet und auffällige Unregelmäßigkeiten entdeckt, wie angehaftete Schmutzpartikel oder scheinbare Flecken, Nässebildung, Moosbefall oder Schattenbildung, der kann eine Beratung für eine nachhaltige Behebung der Schäden bei Sebastian empfehlen.

Zum Schluss wie immer das obligatorische Selfi.

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Im Fokus: Rechtsanwältin Peggy Schraps

Der Schnee peitschte meiner Frontscheibe lautlos entgegen. Der mit Eis und Schnee verquirlte Weg führte mich aus der Großstadt Zwickau in Richtung Norden. Ein weiteres 1-2-1 Gespräch erwartete mich am Rande der zwei Freistaaten Sachsen und Thüringen. Besser gesagt fuhr mein Termin im weißen Geländewagen der Marke Volvo vor mir her. Ich folgte brav den Spuren des Kraftpaketes, welches die attraktive Anwältin sportlich elegant im Zaume hielt. Der Weg schien in endlosen Weiten von Dörfern und Feldern nicht enden zu wollen. Nach Fünfundzwanzig Minuten Fahrzeit waren wir am Ziel.

Ein verschneites kleines Dörflein. Idyllisch im Tal eingefasst mit liebevoll hergerichteten und gepflegten Häusern. Es ist ein Ortsteil von Waldenburg. Denkmalhof Franken. Hier hat Peggy Schraps als Rechts- und Fachanwältin für Familien- und Erbrecht ihre Bestimmung gefunden. In dieser dünnbesiedelten Gegend, wo selbst die Telefongesellschaften bei ihrer Entdeckungstour für unerschlossene Gebiete scheinbar noch nicht fündig geworden sind, steht ein vier Seiten Gehöft im altdeutschen Fachwerkstil stolz romantisch hergerichtet und beherbergt die Räumlichkeiten der Kanzlei Peggy Schraps. Es ist die Heimat von Peggy. Hier ist sie aufgewachsen. Hier wohnt ihre Familie. Hier fühlt sie sich wohl.

Das gesamte Haus-Ensemble in dem auch die Eltern wohnen und einen Antiquitätenhandel betreiben, offeriert beim Betreten des liebevoll und harmonisch gestalteten Innenhofes ein romantisch anmutendes Ambiente. Alles ist stimmig im gleichbleibenden Stil errichtet. Die verschiedenen Accessoires von Antiquitäten aus vergangenen Zeiten unterstreichen die Verbundenheit der Bewohner zu diesem Gehöft. Im Inneren der Kanzlei spürte man die veredelte Vergangenheit in Form der rekonstruierten Gestaltung der Wände und Decken. Die Räume sind klein und die Decken tief, so wie es im alten Baustil zugegen ist. Auch hier präsentiert sich das Mobiliar passend massiv und gleichzeitig zeitlos dem Betrachter als harmonisches Ganzes. So stelle ich mir eine gediegene konventionell respekteinflößende Kanzlei vor. Man fühlt sich gemütlich kompetent aufgehoben.

Peggy ist nicht alleine. Seit kurzem fand sie eine Mitarbeiterin die täglich aus dem nördlich gelegenen Städtchen Borna in diese Kanzlei fährt. Somit hat Peggy gute Voraussetzungen geschaffen, ihrer Berufung als Rechts- und Fachanwältin gewissenhaft und leidenschaftlich nachzugehen. Dabei kam sie über Umwege in ihre Heimat zurück.

Peggy schloss die schalldichte Holztür, welche die Räume in der Kanzlei in Beratung und Büro mit Archiv trennte. Im vorderen Teil, wo wir unser Gespräch an einem Beratungstisch führten, fiel mein Blick immer wieder zum wuchtigen Schreibtisch, hinter dem Peggy wahrscheinlich die meiste Zeit verbrachte, wenn sie nicht gerade in spannenden Familiendramas am Gericht ihre zugewiesene Rolle war nahm. Auf dem Schreibtisch, der mit der Front zu uns zeigte, standen an der vorderen Kante von links bis rechts dicke Gesetzesbücher aufgereiht, als ob es gleichzeitig ein Bücherregal ersetzen sollte. Ich stellte mir bildlich vor, wie Peggy am Schreibtisch im Cheffinen-Sessel thront und im Meer ihrer Akten hinter der Bücherwand unsichtbar in Arbeit versinkt. Das sah schon nach viel Arbeit aus.

Umso mehr überraschte es mich, wie geduldig sie sich Zeit für mich und die 1-2-1 Gespräche nahm. Ich bin ja nicht der Einzige bei BNI, mit dem Peggy so ein Gespräch führte. Und in diesem Moment bin ich auch kein Mandant. Aber gerade dies macht Peggy so einzigartig als Rechtsanwältin. Ihre freundlich sachliche Art und ihre Geduld des Zuhörens, dankten ihr die meisten Mandanten, indem sie immer weiter empfohlen wurde.

Begonnen hatte sie im Jahre 2000 in einer Kanzlei in Chemnitz. Damals war das Wirtschaftsrecht in der Spezialisierung des Miet- und Pachtrechts ihr Einsatzgebiet. Zweieinhalb Jahre lang betreute sie Deutschlandweit einen Mandanten aus dem Einzelhandel im Auftrag als externe Rechtsabteilung. 2003 wechselte sie dann in eine Kanzlei nach Glauchau. Seit 2011 besitzt Peggy die Zulassung des Fachgebietes Familien- und Erbrechts und hat sich ihren Wunsch erfüllt, eine eigene Kanzlei in der Heimat zu führen.

Peggy hatte sichtlich Spaß auf meine Fragen zu antworten. Ich stellte ihr zum Beispiel die Frage, was denn aus ihrer Sicht ein verkehrtes Klischee von Rechtsanwälten wäre. Scheinbar hatte sie mit so einer Frage nicht gerechnet, konnte mir aber sehr schön antworten.

„Es gibt so manche Vorurteile“ sagte sie, „was Rechtsanwälte im täglichen Umgang mit Menschen begleitet. Kommt man mit Menschen im Alltag ins Gespräch, bei banalen Situationen, und sie erfahren, dass ich meinen Beruf als Rechtsanwältin ausübe, dann verändert sich die Qualität der Gespräche. Auf einmal überlegen sich die Leute genau was sie zu mir sagen. Wägen die Wortwahl und die Inhalte der Gespräche ab. Nach dem Motto, ich sortiere in Gedanken die Rechtsfolge ihrer Gespräche und Aussagen, um gegebenenfalls einen passenden Grund zu finden, dass Gesagte gegen sie verwenden zu können. Am schlimmsten sind die Ärzte. Da merke ich den Wandel im Wortspiel am meisten. Dabei ist Medizinrecht gar nicht mein Gebiet.“

Ein Schelm wer Böses denkt. „Und was“, so wollte ich außerdem noch erfahren, „war dein kuriosester Fall?“

Peggy lehnte sich im Stuhl lächelnd zurück und hob nachdenklich ihren Kopf. „Das ist eine interessante Frage.“ Sagte sie lachend. „Eine Mandantin, in Scheidung befindlich, hatte vier Söhne. Es ging um den Anspruch des Unterhaltes für die Kinder. Nachdem ich die Lohnauszüge ihres Ehemannes überrechnet hatte, musste ich ihr leider mitteilen, dass da kaum was zu erwarten sei. Da fiel ihr plötzlich ein, dass die Kinder gar nicht von ihrem Mann sind. Und andere Männer als Väter hinzuzuziehen wären. Da die Klage schon lief und wir in Kürze den Gerichtstermin hatten, wollte ich wissen, ob der Ehemann davon Kenntnis hätte. Die Frau sagte, dass während des letzten Streits, sie solche Bemerkungen ihrem Mann gegenüber an den Kopf geschmissen hätte. Die zwei Jahresfrist der möglichen Vaterschaftsanfechtung lief jedoch bald aus. Und es war von der gegnerischen Seite noch nichts in dieser Richtung unternommen. Auf dem Gericht, kurz vor der Verhandlung, kam die Frau auf mich zu und erwähnte mir gegenüber, so ganz nebenbei, dass ihr Mann auch zeugungsunfähig wäre… das haute mich und mein Konzept völlig aus der Bahn. An dieser Verhandlung ging es ganz schön zur Sache.“

So wie ich Peggy bei den BNI Unternehmertreffen kennen gelernt habe, vertiefte unser Gespräch meinen hochachtungsvollen Eindruck von ihrer Person. Ich wundere mich nicht im Geringsten, dass ihre Mehrzahl an Mandanten durch Empfehlungen zu ihr kommt. Ich hoffe nicht selbst ihre Dienstleistung eines Tages in Anspruch nehmen zu müssen. Aber falls ich jemanden kenne, der mehr als eine Rechtsanwältin benötigt, nämlich eine empathische Fachanwältin, die ihren Beruf mit einer wunderbaren Leidenschaft ausübt und geduldig verständnisvoll ihren Mandanten zuhört, dann habe ich immer Visitenkarten von Rechtsanwältin Peggy Schraps bei mir.

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Im Fokus: David Pohle

Welches „unique selling proposition“ kann eine Versicherungsgesellschaft benennen? Da fällt einem Laien doch glatt nichts ein. Vielleicht einen Slogan, der werbetechnisch genial in die Köpfe gezaubert wurde? Ein Slogan wie z.B.: „Keine Sorge – Volksfürsorge…“ Aber das ist ja kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal.

Um es genauer zu erfahren, habe ich unseren Volksfürsorger David Pohle in Meerane besucht. Ein dynamischer junger Mann, kokett im Anzugslook gekleidet und immer mit einem sympathischen Lächeln, welches mich irgendwie an Thomas Müller von Bayern München erinnert. Und genau diese Erscheinung macht ihn so authentisch.

Als ich das Vorbüro in der Annenstraße 1 betrat, kam mir sofort ein etwas älterer Herr entgegen und begrüßte mich mit Handschlag. Ich fragte, ob Herr Pohle anwesend sei, ich hätte einen Termin. Er lächelte mich an und begegnete: Nun, mit dem selbigen habe ich das Vergnügen und was könne er für mich tun?

Und die Frau hinter dem Schreibtisch ist Frau Pohle. Sie bot mir den Platz auf dem gediegenen braunen Ledersofa im Empfangsraum an und wollte wissen, ob ich den Kaffee mit Zucker und Milch trinke. So viel familiärer Charme in einer Versicherungsagentur. Das kannte ich bisher noch nicht.

David betrat das Vorbüro aus dem hinteren Teil und begrüßte mich mit dem beschriebenen sympathischen „Weltmeister-Smile“. Als wir gemeinsam in den hinteren Teil des Büros gingen, erleuchtete sich auch bei mir ein smartes Lächeln. Genau in diesem Büro, wo der runde Beratungstisch von David steht, habe ich fast fünf Jahre als Einzelunternehmer in der Personalbranche Fachkräfte in die Schweiz vermittelt, bevor ich dann 2011 mit der gesamten Belegschaft in ein Büro nach Zwickau wechselte. David war sozusagen mein Nachmieter. So kompakt ist die Welt. Umso heimischer fühlte ich mich in diesem Büro bei diesem 1-2-1 Gespräch. Vor allem wenn mein Blick aus dem Fenster streifte, fühlte ich mich um ein paar Jahre zurück versetzt, als ob die Zeit stehen geblieben wäre.

David zeigte mir auf, dass es die Volksfürsorge Versicherungen so in der Form gar nicht mehr gibt und er unter dem Dach der Generali Versicherungen nun mehr unterwegs ist. Seit 2007 begann die Bestandsübernahme der Volksfürsorge Krankenversicherung AG und im Jahre 2009 war die Fusion der Volksfürsorge Versicherungen und der Generali Versicherungen vollzogen. Seit kurzem werden die Logos und die Auftritte Step by Step auf Generali umgestellt.

Sein Portfolio konzentriert sich hauptsächlich auf die Sachversicherungen. Dadurch ist er im permanenten Kontakt mit seinem riesigen Kundenbestand. Das ist ein Gebiet, bei dem sich ständig etwas bewegt. Seine Eltern holten ihn vor Jahren mit einer wahrscheinlich cleveren Überzeugungsarbeit in das Versicherungsgeschäft. Dadurch ist es ein Familienbetrieb geworden. Und hier beantwortete David mir meine eingangs gestellte Frage; was denn bei einer Versicherungsagentur das USP sein könnte. In seinem Fall ist es die familiäre Führung, das Ambiente und das Generationen übergreifende Verständnis an die Bestandskunden. Für jeden Kunden in jeder Generation gibt es einen verständnisvollen kompetenten Ansprechpartner unter einem Dach. Natürlich zählt die fachgerechte Rundumberatung ebenfalls dazu.

David wirkte auf mich nicht nur geschäftig und dynamisch, er ist es auch. Nebenbei erfahre ich über seine Aktivitäten in anderen Netzwerken außerhalb von BNI. So ist er seit dem 18. Januar in diesem Jahr bei den Wirtschaftsjunioren Glauchau zum Vorstandspräsidenten gewählt worden. Und auch bei dem Fußballverein SV Schönburg e.V. ist er als Vorstandsmitglied aktiv. Und als ob dies nicht reicht, ist er auch ganz vorn dabei, wenn es um Heldentaten in der Brandbekämpfung geht. David sieht es als selbstverständlich an bei der freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schönberg präsent zu sein.

So wie ich diesen jungen agilen Versicherungsexperten kennengelernt habe, würde ich ihn jeder Zeit bei Bedarf schon der Sympathie wegen empfehlen. Um jedoch ein konkretes Produkt, welches nur er anbieten kann, empfehlen zu können, fragte ich einfach danach. Seine Antwort war: „… die Advocard“. Es ist ziemlich selten, dass eine Versicherungsgesellschaft in ihrer Rechtschutzversicherung auch das Vertragsrecht abdeckt. Das wäre ein Ansatz. Denn ohne Verträge – kein Geschäft. Wer denkt schon bei einem Vertragsabschluss an eine Vertragsrechtschutzversicherung.

Für verantwortungsbewusste und vorsorgliche Unternehmer ist es sicher empfehlenswert eine Beratung bei David Pohle zu buchen.

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eff Punkt im Fokus

Bekannt ist er unter dem Namen „eff Punkt“. Wie man`s liest, so spricht man es auch aus. Woher der Name kommt, wollte ich wissen. Nun - dass der Buchstabe „F“ von Fischer kommt, das kann ich mir noch ableiten. Aber was bedeutet das „e“ und das „f“ noch davor?

Bei BNI gehört es zum Konzept vier Augen Gespräche mit Mitgliedern zu führen. Professionell nennt man dies 1-2-1 Gespräche. Um Geschäftsempfehlungen von Mitgliedern geben zu können, sollte man natürlich auch die entsprechenden Kompetenzen, Dienstleistungen und vor allem die einprägsamen Alleinstellungsmerkmale des zu empfehlenden Mitgliedes kennen. In diesem Sinne habe ich mich mit Jens Fischer aus Meerane verabredet und sein Unternehmen besucht.

Außergewöhnlich und historisch begegnete mir bereits das Haus, indem Jens seit 2010 wohnt und in dem er die Räumlichkeiten seiner Werbeagentur integriert hat. Hier wuchs Werner Bochmann auf. Genau in diesem Haus war der berühmte Filmkomponist Werner Bochmann zu Hause. Bochmanns Lebenswerk umfasste die Musikkompositionen zu über 120 deutschen und internationalen Tonfilmen. So nannte man es früher. Die berühmtesten Filme sind z.B. „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle oder auch „Quax – der Bruchpilot“.

Unter diesem „Stern“ des Erfolgs beherbergt das Haus mit dem Hauch von Geschichte nun mehr den aufstrebenden Einzelunternehmer Jens Fischer mit seinem Unternehmen namens „eff. Werbung“. Seit 2002 ist Jens mit diesem Unternehmen erfolgreich unterwegs. Seine Stärke sind seine einschlägigen Kenntnisse und Erfahrungen rund um ein Unternehmen im Allgemeinen. Er konzentriert sich zwar spezialisiert auf die Erbringung der Dienstleistungen im Werbebereich, sieht jedoch dabei das Kundenunternehmen als Ganzes. Eigentlich könnte er auch als Unternehmensberater arbeiten. Seine IHK Vorträge für Existenz Gründer sind legendär. Dieses Wissen verwendet er vor allem bei den Beratungsgesprächen, wenn es um die Findung von passenden Werbekonzepten im Ganzen geht.

Ich habe Jens gefragt, was ihn von anderen Werbeagenturen abhebt. Stolz verwies er auf die letzte Schlagzeile auf seinem Flyer. Da steht: „zuverlässig“. Das scheint ein besonderes Problem bei vielen Agenturen zu sein, welches ihm vor allem in der Region einige Kunden in die Hände gespielt hat. Unterstreichen lässt ihn seine Zuverlässigkeit in der Tatsache, dass er die bestellten Produkte persönlich bei seinem Kunden ins Haus bringt.

Sein Portfolio breitet sich über die klassische Werbegestaltung von der Entwicklung und Konzeption des Corporate Design (CP) über die Autobeschriftungen bis hin zu einzelnen Werbeartikeln. Seine Feinfühligkeit Kundenwünsche zu verstehen und so zur Zufriedenheit umzusetzen, genehmigt ihm ein vertrauensvolles Maß bei langjährigen Kunden fast frei über das Werbebudget zu verfügen.

Als „Werbeflüsterer“ weiß er Bescheid, wie seine Stammkunden ticken und verwöhnt diese mit seinem ganz individuellen Service, ohne aufdringlich zu wirken.

Wie kann man Jens unterstützen? Wie kann man ihm Kunden empfehlen? Mir persönlich fiel diese Frage ziemlich einfach selbst zu beantworten. Bemüht man sich mit offenen Augen durch die Welt zu laufen und entdeckt eine Werbung oder ein Logo was selbst für einen „Nichtwerbeexperten“ nach Scheibenkleister aussieht, kann man nach dem kreativen Kopf des Gebildes mal nachfragen. Vielleicht kommt man so ins Gespräch und kann, so ganz nebenbei, über die Dienstleistung von „eff Punkt“ berichten.

Apropos „eff Punkt“. Was bedeutet denn nun das „e“ und das „f“ davor?

Jens erklärte mir; das sei die Aussprache von „F“! Und laut Lautensprache wird es so geschrieben. Jedenfalls laut Duden. Ehrlich! Kreativität hat Jens.

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